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Skaterhockey
Devils bleiben Skaterhockey-Schlusslicht

Langenfeld. In Hannover gab es die vierte Pleite in Folge. Das Glück der Devils: Kein Team steigt diese Saison ab. Von Dorian Audersch

Die SG Langenfeld Devils (SGL) setzen ihre Negativserie in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord fort. Auch im vierten Saisonspiel bei den Hannover Hurricanez gab es keine Punkte für das Team um Trainer Thomas Schütt, das weiter Schlusslicht in der Tabelle bleibt. Das 6:11 (2:5/3:5/1:1) ist die vierte Niederlage in Folge. Immerhin: Durch eine Entscheidung des Verbandes ISHD kann in dieser Saison kein Zweitligist absteigen. Insofern besteht kein Grund für Alarmstimmung bei den Devils.

"Vielleicht ist das einer der Gründe, warum bei uns die letzten paar Prozent zu fehlen scheinen", meint Team-Kapitän Tommi Melkko, der das Spiel in Hannover als "komisch" beschreibt: "Wir waren über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft, aber wir haben vor allem in der Chancenverwertung gepatzt." Zudem habe es einige ungewohnte individuelle Fehler in der Abwehr gegeben. Letztere waren vor allem im ersten Drittel sichtbar. Die Hurricanez erspielten schnell einen Vorsprung von vier Toren (2., 5., 6., 8.) und die Langenfelder wussten nicht so recht, wie ihnen geschieht.

Auch im zweiten Durchgang trafen vor allem die Gastgeber - und die dann endlich munter mitspielenden Devils ließen einige sehr gute Chancen liegen. Henrik Hermes (12., 34., 48.), Maurice Gladbach (14.) Tommi Melkko (26.) und Moritz Matzkies (40.) erzielten die Treffer für die Gäste aus dem Rheinland, die mit fünf Auswärtsspielen in die Saison starten. "Das ist für uns sicherlich sehr unglücklich geplant", findet Melkko, "aber das darf keine Ausrede dafür sein, dass wir bisher ohne Punkte dastehen."

Auch die nächste Partie am 9. Mai gegen die Commanders Velbert ist ein Auswärtsspiel. Allerdings wollen die Devils auf eine Verlegung hinwirken, weil an diesem Tag ein großer Teil des Teams am "Strongmanrun" auf dem Nürburgring teilnimmt. "Das hatten wir vor der Saison angemeldet und ich verstehe nicht, warum das Spiel trotzdem angesetzt wurde", sagt der Kapitän. "Wenn es hart auf hart kommt, müssen wir mit einer Rumpftruppe antreten, aber ich hoffe, dass wir das noch verhindern können."

Quelle: RP
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