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Lokalsport
Devils gewinnen trotz Rumpfkader und Rückstand

Langenfeld. Beim Skaterhockey-Duell in Berlin liegt der Zweitligist ständig zurück. Erst im letzten Drittel gelingt die Wende. Von Fabian Schmitt

Aufgrund einer sehr engagierten Vorstellung gewannen die SG Langenfeld Devils (SGL) in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord bei den Berlin Buffalos mit 11:10 (3:2, 3:5, 5:3). Vor einem Monat hatten die Devils noch im Hinspiel mit 8:9 nach Penaltyschießen den Kürzeren gezogen. "Das war jetzt ein echter Krimi", sagte SGL-Trainer Thomas Schütt. "Es war ein verdienter Sieg, weil wir eine kompakte Mannschaftsleistung gebracht haben. Endlich haben wir die Tore gemacht, wenn wir in Überzahl waren." Im Gegensatz zur Vergangenheit konnten die Devils nun die Zeitstrafen des Gegners zu Toren ausnutzen.

Die Langenfelder litten unter Personalsorgen, weil Vize-Kapitän Tommi Melkko, Moritz Matzkies und Kevin Heller fehlten. "Wir haben es trotzdem mit elf Spielern und unserem Rumpfkader geschafft", stellte der zufriedene Coach fest. Im ersten Drittel sorgten Marc-Anton Schnabel (2.), Victor Uhl (2.) und Marcel Gimler (13.) mit ihren Treffern für die 3:0-Führung, bevor die Berliner nach einem offenen Schlagabtausch zweimal trafen (14., 18.). Schütt: "Unsere komplette Mannschaft hat alles gegeben."

Ab dem zweiten Spielabschnitt wuchs Torwart Cedric Knez mit seinen bärenstarken Paraden über sich hinaus. Nachdem die Hausherren zwei Treffer erzielt hatten (24., 24.), konnte Schnabel zum 4:4 (27.) ausgleichen. Anschließend traf Berlin erneut doppelt (30., 32.), bevor die Langenfelder Henrik Hermes (33.) und Maurice Gladbach (35.) wieder egalisierten. Danach erzielte ein Berliner die 7:6-Führung (39.).

Im letzten Drittel drehte die SGL das Spiel zu ihren Gunsten. Nachdem die Berliner durch zwei Treffer (41., 43.) auf 9:6 erhöhen konnten, trafen Henk Ginsberg (44.) und Felix Seybold (44., 48.) zum Ausgleich. Daraufhin erzielten die Gastgeber noch einmal das 10:9 (49.), ehe Christoph Hermes (56.) ausglich. Elf Sekunden vor dem Spielende gelang Maurice Gladbach der umjubelte Siegtreffer (60.).

Trotz des Erfolgs belegen die Devils mit sieben Punkten den letzten Rang. Allerdings wird es höchstwahrscheinlich am Ende der Saison keinen Absteiger geben, weil die Liga durch weitere Teams vergrößert werden soll. Vor der Sommerpause treten die Devils am Samstag (19 Uhr) beim Vierten Commanders Velbert (15 Zähler) an - und dann wollen sie an ihren jüngsten Erfolg anknüpfen.

Quelle: RP
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