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Lokalsport
Devils haben "verschenkte Saison" jetzt hinter sich

Langenfeld. Der Zweitligist, der sein Potenzial zu selten ausschöpfte, landete nach dem 7:12 gegen Velbert auf Platz fünf.

Die SG Langenfeld Devils (SGL) beendeten ihre Saison in der 2. Skaterhockey-Bundesliga trotz einer starken Leistung mit einer 7:12 (1:3, 4:5, 2:4)-Niederlage gegen die Commanders Velbert. Devils-Kapitän Tommi Melkko sah in der Partie irgendwie auch ein Spielgelbild fürs gesamte Jahr: "Da war eindeutig mehr für uns drin. Wir hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen, die wir aber nicht nutzen konnten." Sechs Latten- oder Pfostentreffer zählte der 37-Jährige. "Ich dachte zwischendurch, wir haben die Seuche am Schläger", sagte der Routinier.

Die Devils lagen schnell mit 0:3 hinten, ehe Moritz Matzkies auf 1:3 (20.) verkürzte und Velbert im Anschluss auf 5:1 davonzog. Christoph Hermes erzielte das 2:6 (26.) und die Commanders antworteten mit dem 7:2 (32.). Es folgte die stärkste Phase der Devils, in der Matzkies (32.) und Christoph Hermes (34.) sowie Henrik Hermes (36.) auf 5:7 verkürzten. aber die Gäste schlugen erneut zurück - 10:5 (42.). Henrik Hermes (45.) und Thomas Schmalen (46.) trugen sich für Langenfeld ebenfalls noch in die Torschützenliste ein.

Die Devils beenden die Saison mit zwölf Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. "Das war eine verschenkte Spielzeit", urteilte Melkko, der dem Spielplan eine Teilschuld am dürftigen Abschneiden gab: "Mit fünf Auswärtsspielen in Folge in die Liga zu starten, war schon unglücklich. Da haben wir viel verspielt. Insgesamt haben wir zu selten gezeigt, was in uns steckt." Zudem sei klar geworden, dass die Mannschaft personelle Ausfälle von wichtigen Leuten nicht mehr so gut kompensieren könne wie früher. "Ich denke, dass wir uns verstärken müssen - notfalls mit Spielern von außerhalb", stellte der Kapitän mit dem Blick in die Zukunft fest.

Trainer Thomas Schütt wird 2016 in der nächsten Saison weiter für die sportlichen Geschicke der Devils verantwortlich sein. Melkko hingegen überlegt, ob er eine Saison dranhängt: "Aus sportlicher Sicht wäre das kein Problem, aber in einem gewissen Alter verschieben sich die Prioritäten. Allerdings war die vergangene Saison kein guter Abschluss für meine Laufbahn." Insofern hält er eine Fortsetzung der Karriere doch wieder für denkbar.

(dora)
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