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Lokalsport
Devils mischen in dieser Saison vorne mit

Langenfeld. Der Skaterhockey-Zweitligist hat jetzt einen ausgeglichenen Kader beisammen. Das zahlt sich aus.

Für die SG Langenfeld Devils läuft die Skaterhockey-Saison 2017 in der 2. Bundesliga-Nord bisher mehr als ordentlich. In den vergangenen fünf Spielen gab es vier Siege - 9:6 bei den Commanders Velbert, 13:10 bei den Uedesheim Chiefs, 6:4 gegen den Ersten Düsseldorf Rams, 9:4 gegen die Ahauser Maidy Dogs. Lediglich beim Zweiten Crefelder SC II unterlag Langenfeld - 67:10. In der Tabelle liegen die Devils mit 18 Punkten auf Rang fünf hinter den Düsseldorf Rams (24), dem Crefelder SC II (22), den Berlin Buffalos und den Commanders Velbert (beide 21).

Das Klassement ist momentan allerdings ziemlich verzerrt, weil die meisten Spitzenteams bereits mehr Spiele absolviert haben als die Langenfelder (neun). "Wir stecken unsere Erwartungen immer relativ hoch und haben auch in dieser Saison wieder eine gute Mannschaft beisammen. Wir wollten oben mitspielen - und das ist bislang ganz gut gelungen", sagt Trainer Thomas Schütt.

Entscheidend dürfte nun das nächste Wochenende werden. Dann macht sich die Mannschaft auf in die Bundeshauptstadt Berlin, wo sie am 15. Juli zunächst auf den Tabellendritten Berlin Buffalos und am 16. Juli auf das Schlusslicht Spreewölfe Berlin trifft. "Wenn wir diese beiden Spiele gewinnen, können wir sogar um den Aufstieg mitspielen", meint Schütt.

Seine Team ist jedenfalls sehr ehrgeizig - was im vergangenen Jahr anders war, denn damals steckten die Devils zu diesem Zeitpunkt der Saison im Niemandsland der Tabelle fest. Unter der fehlenden kurzfristigen Perspektive litt damals vor allem die Trainingsbeteiligung. Heute aber wirken die Langenfelder Spieler bis in die Haarspitzen motiviert. "Die Mannschaft zeigt sich sehr willig, die Trainingsbeteiligung ist super. Man merkt, dass die Einstellung ganz anders ist", sagt Schütt.

Langenfeld profitiert sehr davon, dass es in den vergangenen Jahren einen ausgeglichenen Kader zusammenstellen konnte. Weil sich alle Spieler etwa auf demselben Niveau bewegen, fallen verletzungsbedingte Lücken nicht so stark ins Gewicht. So konnten die Devils auch das Fehlen von Kapitän Henk Ginsberg, der wegen eines Innenbandrisses einige Wochen pausieren musste, gut kompensieren. Und den Ausfall von Stürmer Kevin Heller (Schulter) wird das Team wohl ebenfalls auffangen.

"Wir können die fehlenden Spieler in dieser Saison wirklich gut ersetzen, weil wir einen homogenen Kader haben, in dem jeder seine Aufgabe richtig gut erfüllt. Vielleicht ist auch das der Grund, warum wir dieses Jahr wieder oben mitspielen", meint Schütt. Ob es dann am Ende tatsächlich zum ganz großen Wurf reicht, wird sich ja bald zeigen.

(mroe)
 
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