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Lokalsport
Devils überraschen mit Sieg gegen den Tabellenzweiten

Langenfeld. Langenfeld betrieb in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Wiedergutmachung für das 8:18-Desaster in Kassel.

Die SG Langenfeld Devils (SGL) gewann ihr vorletztes Saisonspiel in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord deutlich mit 7:2 (2:0, 3:2, 2:0) gegen den Tabellenzweiten Sauerland Stell Bulls. Für das Team von Trainer Thomas Schütt geht es sportlich trotzdem um nichts mehr, denn der Abstieg oder die Teilnahme an der Play-off-Runde sind unmöglich. Dennoch war der Sieg über die Steel Bulls für Kapitän Tommi Melkko beachtlich - vor allem nach dem 8:18-Desaster aus der Runde zuvor beim Spitzenreiter Kassel: "Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen Teams bestehen können, die an der Aufstiegs-Endrunde teilnehmen."

Insgesamt sei in der Saison, die am nächsten Sonntag (16 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) mit dem Heimspiel gegen die Commanders Velbert endet, mehr drin gewesen. "Wir haben uns zu viele unnötige Niederlagen geleistet. Das werden wir nach der Saison in Ruhe analysieren", sagte Melkko. Gegen Velbert soll nun unbedingt ein letzter Sieg her - nicht zuletzt als Revanche für den völlig missratenen Hinrunden-Auftritt (3:14). "Da ist eine Rechnung offen", betont Melkko.

Die Steel Bulls beherrschten in der Anfangsphase das Geschehen. Markus Kruber traf dennoch zum 1:0 (9.) für Langenfeld, ehe Henrik Hermes das 2:0 (12.) und 3:0 (25.) nachlegte. Tormann Florian Moths zeigte besonders im ersten Drittel einige sehenswerte Paraden. Den 1:3-Anschluss (28.) der Gäste beantwortete Christoph Hermes noch in der gleichen Minute mit dem 4:1. Melkko (34.) erneut Christoph Hermes (50.) und Moritz Matzkies (57.) trugen sich ebenfalls noch in die Torschützenliste der Devils ein.

(dora)
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