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Lokalsport
"Die Meisterschaft ist mein Highlight"

Langenfeld. Für Markus de Reuver sind das Dressurreiten und Richten Berufung.

Markus de Reuver saß bei der Rheinischen Meisterschaft im Richterhäuschen und drückte die Schulbank - zum Protokollschreiben, genauer gesagt. "Das gehört zu meiner Weiterbildung als Richter dazu", sagt der gebürtige Niederländer mit dem sympathischen bayrischen Akzent. De Reuver agiert schon seit einiger Zeit selbst auf Turnieren bis zur Klasse L, in der Dressur als Sportler und im Springen als Richter. Damit er später in höheren Klassen richten darf, assistierte er seinen Kollegen, protokollierte und sammelte so Testate, um quasi sein "Upgrade" als Richter zu erwerben. Das müssen Nachwuchsrichter grundsätzlich in ihrer Lehrzeit tun. Außerdem üben sie sich in Ausdauer und Konzentration. Je nach Starterfeld kann eine Dressurprüfung auch schon mal mehrere Stunden andauern. Und bei den Rheinischen mussten an vier Tagen viele große Prüfungen von etlichen Richtern bewertet werden.

Der gelernte Pferdewirt hat sich schon sehr früh der Dressurreiterei verschrieben und ist selbst aktiver Turnierreiter. Die Ausbildung von Pferd und Reiter ist sein Beruf, das Dressurreiten und Richten seine Berufung.

Ein ganzes Wochenende die Rheinischen Meisterschaften zu erleben, heißt für ihn: "Die einzigartige Turnieratmosphäre hier erleben zu können. Denn dieses Turnier ist nicht nur für Reiter etwas ganz besonderes, auch für die Richter gehört es immer wieder zu einem alljährlichen Highlight."

Quelle: RP
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