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Lokalsport
Diskuswerferin Brandenburg verpasst U20-WM

Langenfeld. Beim Ausscheidungswettkampf für die diesjährigen U20-Weltmeisterschaften der Leichtathleten musste Annina Brandenburg in den Angriffsmodus schalten. Denn die 18-jährige Diskuswerferin vom ART hatte die geforderte Qualifikationsnorm für die WM in Polen zwar schon im Vorfeld überraschend erreicht, aber sie war vor dem Meeting in Mannheim trotzdem "nur" an dritter Stelle.

Und dabei blieb es auch, denn Lara Kempka (Neubrandenburg) und Julia Ritter (Wattenscheid) konnte sie nicht mehr überholen. Am Ende blieb die Düsseldorferin mit ihren 47 Metern hinter Ritter (49,66 Meter) und Kempa (51,41 Meter) zurück, die somit die Reise nach Bydgoszcz antreten werden. "Ich habe gesehen, dass etwas ging, aber dann nicht mehr sauber gearbeitet. Jetzt bin ich als Ersatz dabei, falls jemand nicht mitfahren kann. Damit habe ich mich abgefunden, aber bei den Deutschen Meisterschaften werde ich zeigen, was ich kann", sagte Brandenburg.

Derweil kann sich auch Brandenburgs Speerwurf-Kollege Nils Fischer auf die Schulter klopfen, der sich auf die neue Bestweite von 68,64 Metern steigerte. Damit kratzte er plötzlich an der WM-Norm, auch wenn am Ende 36 Zentimeter fehlten. Nach seiner Aussage habe der Bundestrainer ihn aufgrund seiner starken Serie aber dennoch vorgeschlagen. Man darf gespannt sein, ob der 19-Jährige den Platz neben Norman Plischke vom Haldensleber SC bekommt, der als einziger deutscher Speerwerfer die Norm erfüllte (70,80 Meter).

(zab)
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