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Lokalsport
Dressur in Langfort mit schönen Auftritten

Langenfeld. Auch die Rheinische Post gehörte bei den Meisterschaften des Reitervereins zu den Sponsoren.

Die Sonne strahlte und die Anlage des Reitervereins Langenfeld Gut Langfort war noch besser besucht als sonst am Wochenende. Schließlich standen die Vereinsmeisterschaften in Dressur und Springen auf dem Programm. Es gab etwa 550 Nennungen, und auch Reiter aus anderen Vereinen nahmen teil. "Die Vereinsmeisterschaften sind für uns das Jahres-Highlight. Die Startgebühr lag nur bei 11,50 Euro und es konnte jeder mitmachen, der die Vorgaben für die einzelnen Prüfungen erfüllte", sagte Kerstin Rameil, die seit drei Jahren Kassiererin des Vereins ist.

Die Rheinische Post spielte als Partnerin des regionalen Reitsports ebenfalls eine wichtige Rolle, denn sie unterstützte die L-Dressur. "Die Rheinische Post ist ein ganz wertvoller Sponsor für uns", betonte der Langenfelder Vorsitzende Wolfgang Domke, "ohne unsere Sponsoren und ehrenamtlichen Helfer könnten wir unser Turnier überhaupt nicht ausrichten. Es ist sehr aufwendig, so eine Vereinsmeisterschaft zu organisieren. Schon ein Jahr vorher fangen wir mit den Planungen an."

In der der L-Dressur gewann Jennifer Dylla (RFV Velbert-Heiligenhaus) vor Maren Moldenhauer (RV Haus Kierst) und Stefanie Volmer (RV Blücher Sevelen). Dylla und ihr Pferd Soli Red Pepper zeigten eine großartige Vorstellung - und bekam dafür von den Dressurrichtern die gute Wertnote 7,8. In der zweiten Abteilung der L-Dressur siegte Nathalie Kohler (RV Vennhausen) auf Daddy's Defender mit einer Note von 7,1, Denise Trabandt und Lea Becker folgten auf den Plätzen 2 und 3. "Bei der Dressur müssen die Reiter bestimmte Aufgaben in einer bestimmten Reihenfolge erledigen", erklärte Daniel Weinrauch, der die Ausbildung an der ebenfalls auf Gut Langfort beheimateten Landes-Reit- und Fahrschule Rheinland leitet. Je weniger Fehler vorkommen, desto besser fallen die Noten der Jury aus. Die Wertnote 10 wird so gut wie nie vergeben.

In der Springprüfung der Klasse M holte sich Frederic Schulmeister (Förderpreis Grand Prix Düsseldorf) vor Annina Haep (RFV Velbert) und Jan Witting (RC Gut Neuhaus Grevenbroich) den ersten Platz. Die M-Prüfung war auch Publikumsmagnet. Dass in Schulmeister ein Mann gewann, ist inzwischen eher selten. Nach Domkes Angaben sind heute hauptsächlich Mädchen und Frauen im Reitsport aktiv: "90 Prozent sind Mädchen oder Frauen. Als ich früher angefangen habe, war das ganz anders", erläutert Domke, dessen Verein rund 170 Mitglieder hat. Eine der bekanntesten Ausnahmen in der Szene ist der Olympiasieger Vielseitigkeit, Michael Jung.

(fas)
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