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Lokalsport
Dritter - aber die Handballer können noch besser werden

Lokalsport: Dritter - aber die Handballer können noch besser werden
Schmerzfrei: André Eich ist offensichtlich bereit, für den Erfolg der Mannschaft eine Menge einzustecken. FOTO: Ralph Matzerath (Archiv)
Langenfeld. Der Regionalligist SG Langenfeld setzte zuletzt mit dem 37:24 gegen Köln in der zweiten Hälfte einen Maßstab. Von Michael Deutzmann

Handball ist ein kompliziertes Geschäft mit vielen Abläufen, die hundertprozentig passen müssen. Das weiß einer wie Trainer Jurek Tomasik natürlich besonders gut, der sich bereits seit Jahrzehnten auf hohem Niveau mit der Materie beschäftigt - und seine Erfahrung seit ein paar Monaten für den Regionalligisten SG Langenfeld (SGL) einbringt. Der Drittliga-Absteiger verlor nach der vergangenen Serie viele vorherige Stammkräfte und holte ein halbes Dutzend neuer Spieler - was die Aufgabe noch schwieriger macht. Unter dem Strich sieht der Stand der Dinge deshalb sehr ordentlich aus, denn die Mannschaft steht mit 8:2 Zählern auf Rang drei hinter dem TSV Bonn rrh. (12:0) und der ebenfalls aus der 3. Liga abgestiegenen SG Ratingen (8:2/besseres Torverhältnis). "Hätte uns das einer vor der Saison angeboten, hätten wir das natürlich sofort unterschrieben", räumt Tomasik ein, der die Lage vor der Aufgabe heute (19 Uhr) beim TV Rheinbach unaufgeregt sieht.

"Das ist eine eingespielte Mannschaft, die zu Hause sehr stark ist", sagt Langenfelds Trainer über die Gastgeber (sechster Platz/6:4 Punkte). In Linksaußen René Lönenbach (38 Treffer), der dabei jedoch alleine 17 Mal mit Siebenmetern erfolgreich war, stellt der TV zudem den bisher zweitbesten Torschützen der Regionalliga. Top-Werfer der SGL ist Felix Korbmacher (22), der knapp vor Max Adams (20) und André Eich liegt (20/davon sieben Siebenmeter). Seine bisher stärkste Offensivleistung zeigte Langenfeld erst am vergangenen Wochenende beim 37:24 über den TV Jahn Köln-Wahn, als die Gäste nach der Pause (14:14) kaum mehr hinterherkamen.

"Wir haben da in der zweiten Halbzeit gesehen, wie es funktionieren kann", findet Tomasik. Übertriebene Ansprüche leitet er daraus nicht ab: "Da sind immer ein paar Stellschrauben, an denen man drehen kann. Wir wollen das Ganze stabilisieren." Fehlen werden weiterhin Steffen Hambrock und Hendrik Heider (jeweils Knie). Während für die Hambrock-Position in Maurice Meurer und Felix Korbmacher zwei andere Spieler zur Verfügung stehen, herrscht auf der Heider-Position Ebbe. Als Aushilfs-Halbrechter wird sich wohl vorwiegend André Eich betätigen. Der 29-Jährige ist nicht nur sehr erfahren, sondern auch ein exzellenter Spielmacher. Deshalb versteht er selbst auf einer ungewohnten Position besonders viel von komplizierten Abläufen.

Quelle: RP
 
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