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Lokalsport
Duell mit dem Tabellennachbarn

Leverkusen. Mit einem Sieg gegen Hürth könnte die Giants-Reserve auf Platz vier springen.

Neben zwei Zählern gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Hürth wünscht sich Jacques Schneider am Brabanter Platz vor allem weniger Stress als am vergangenen Spieltag. Der endete zwar mit einem Sieg, brachte aber auch ein paar graue Haare mehr. Die zweite und dritte Mannschaft spielten fast zur gleichen Zeiten, die ProA am selben Tag in Gotha. Weil zudem einige Riesen angeschlagen oder verletzt waren, drohten dem Trainer des Basketball-Oberliga-Teams die Spieler auszugehen, zur Sicherheit schrieb sich der Coach selbst auf den Bogen.

Diesmal bleiben die zeitlichen Überschneidungen vergleichsweise im Rahmen. Das NBBL-Team trifft zwar schon um 14 Uhr in der Herbert-Gründewald-Halle auf die RheinStars Köln, die Oberliga spielt aber erst um 18 Uhr. "Das kriegen wir schon irgendwie hin", meint Schneider. Generell ist die Zuversicht nach dem jüngsten Erfolg in Haaren bei den Giants wieder etwas gestiegen. "Wir haben sehr viele junge Spieler, die machen natürlich auf diesem Niveau viele Fehler, aber sie machen auch genauso viele Sachen wirklich gut", so der Coach. Beste Beispiele sind Max Heimerzheim und Marten Linßen, die am vergangenen Wochenende an einem U18-Sichtungslehrgang des WBV teilnahmen und im Dezember für drei Tage nach Berlin ins DBB-Camp reisen. Mit einem Sieg in Hürth winkt den Giants Platz vier.

Für den TuS 82 Opladen geht der Blick dagegen erstmal wieder nach unten. Von Abstiegssorgen nach gerade einmal sechs Spieltagen zu sprechen wäre zwar übertrieben dramatisch, es ist aber auch nicht zu verhehlen, dass sich der TuS 82 Opladen aktuell in einer mittelschweren Ergebniskrise befindet. Nach den beiden Pleiten zum Saisonauftakt schien Opladen nach zwei Siegen im neuen Liga-Umfeld akklimatisiert zu haben, der Kontakt nach oben schien wieder in Reichweite. Nach der Herbstpause folgte dann aber wieder ein Niederlagen-Doppelpack, so dass die 82er auf den neunten Platz abgerutscht sind. "Bei uns läuft nicht alles rund, aber manche Dinge, die zu Niederlagen geführt haben, konnten wir nicht beeinflussen", sagt Trainerin Nadine Homann vor dem heutigen Duell mit dem punktgleichen TuS Königsdorf (Schlehahn-Halle, 18 Uhr), dabei werden erneut Felipe von Heereman (Urlaub) und Timo Krause (Bänderanriss) fehlen.

Fast-Break schielt ebenfalls auf Platz vier. Nach dem Derbysieg heißt die morgige Hürde auf dem Weg dorthin TV Neunkirchen. Die Siegerländer haben mit drei Siegen und drei Niederlagen dieselbe Bilanz wie das Team von Thomas Pimperl. Der erste Sieg über eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte würde die Ansprüche der Steinbüchler, selbst zum erweiterten Kreis der Topteams zu zählen, unterstreichen. Auch wenn Sven Hartmann (Muskelfaserriss) ausfällt.

(sl)
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