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Lokalsport
Elfen: Renate Wolf blickt optimistisch auf den Saisonstart

Leverkusen. Zwei Wochen vor dem Ligastart gegen den TV Nellingen gelang Bayers Handballerinnen die Generalprobe. Im kleinen Finale des Lotto-Cups in Ludwigsburg bezwangen die Elfen den Aufsteiger, der unter dem Teamnamen Schwaben Hornets Ostfildern aufläuft, locker 21:13. Von Tobias Krell

Für das Team von Trainerin Renate Wolf, das zuvor das Halbfinale gegen einen weiteren Liga-Neuling, die Neckarsulmer Sport-Union, mit 10:12 verloren hatte, war der Sieg gegen Nellingen beim dritten Turnierstart der erste Erfolg über einen Liga-Konkurrenten.

Qualifiziert hatten sich die Leverkusenerinnen für die Runde der letzten Vier durch Vorrundenerfolge gegen den Schweizer Pokalsieger und Vizemeister LC Brühl St. Gallen (15:13), den Drittligisten VfL Waiblingen (20:7) sowie den Zweitligisten "Kurpfalzbären" Ketsch (23:11), den Achtelfinalsieg gegen BSV Sachsen Zwickau (17:5) und einen Erfolg über den Schweizer Erstligisten LK Zug (13:9). Beeindruckt hatte die Wolf-Sieben ihre Gegner in den meisten Partien vor allem defensiv - mit ihrer nur schwer zu bezwingenden 6:0-Abwehr. "Wir haben ein tolles Turnier gespielt. Die Mädels haben alles gegeben und sich richtig ausgepowert. Dass es gegen Neckarsulm nicht gereicht hat, war auch der Tatsache geschuldet, dass am Ende des Trainingslagers der Akku leer war." Mit dem Spiel und der starken Leistung gegen Nellingen sei ein toller Turnierabschluss gelungen, sagte die Trainerin. "Das war eine gelungene Generalprobe für den Ligastart, an dem wir zu Hause Nellingen empfangen."

Der Start beim Lotto-Cup bildete für die Elfen den Abschluss einer neuntägigen Vorbereitungstour mit einer weiteren Turnierteilnahme (Miezen-Cup in Trier) zum Start und dem Trainingslager im Saarland. Während Nellingen und Neckarsulm als Aufsteiger bereits am Wochenende in den DHB-Pokal starten, sind die Leverkusenerinnen wie die übrigen gestandenen Erstligisten spielfrei. Ihnen bleibt also noch etwas Zeit für die letzten Feinjustierungen. Die braucht das Team auch, das im Sommer erneut einen Umbruch erlebte - und sich in geänderter Besetzung ohne Nationalspielerin Kim Naidzinavicius finden muss, die bisher der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Elfen war.

Quelle: RP
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