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Lokalsport
Endrunde: Bundesliga-Keglerinnen glauben fest an den Klassenerhalt

Langenfeld. Langenfelder Bundesliga-Damen behaupteten trotz Niederlage in Gießen den siebten Tabellenplatz. Ab Mitte Februar beginnen die Wochen der Wahrheit.

Die Bundesliga-Sportkeglerinnen des SKC Langenfeld/Paffrath hatten es aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit bereits geahnt, dass sie in Gießen am letzten Spieltag der Normalrunde auf den Holzbahnen des KC 87 Wieseck einen schweren Stand haben würden. So kam es am Ende auch, denn es gab eine deutliche 4416:4725 (0:3)-Niederlage. Trotzdem konnte Langenfeld den siebten Tabellenplatz behaupten, weil der Letzte SG 63 Aachen-Knickertsberg beim ESV Siegen ebenfalls glatt den Kürzeren zog (4661:4884/0:3). Beide Mannschaften landeten letztlich bei jeweils 14 Zählern, doch der SKC blieb über die Einzelwertungspunkte vorne - 497:495. Vorher lag Langenfeld, das in Wieseck 28 Einzelwertungspunkte holte, noch drei Punkte besser als das Schlusslicht (29), das zum Abschluss lediglich einen Zähler wettmachen konnte.

"Es war uns allen bewusst, dass es keine einfache Saison werden wird. Unser Ziel war es von Anfang an, nicht als Letzter in die Abstiegsrunde zu gehen", sagt SKC-Teamsprecherin Manuela ter Haar, "dieses Ziel haben wir nun erreicht." In der Abstiegsrunde werden der Fünfte Siegen (nimmt vier Punkte mit), der Sechste Wieseck (drei), der Siebte Langenfeld (zwei) und der Achte Aachen-Knickertsberg (ein Punkt) an vier Turniertagen um den Klassenerhalt kämpfen.

Der Verband hat inzwischen die Termine und die Reihenfolge bei den vier Spielstätten festgelegt. Am 13. Februar (12 Uhr) treffen sich die vier Teams in Aachen, ehe es über Wieseck (20. Februar, 12 Uhr) und Langenfeld (21. Februar, 10 Uhr) nach Siegen geht (27. Februar, 12 Uhr). "Wir haben es noch nicht geschafft, aber wir sind zuversichtlich, dass es uns gelingt, auch die nächste Saison erstklassig zu sein beziehungsweise zu bleiben", betont ter Haar.

Das Spiel in Gießen begann mit dem unspektakulären Auftritt von Kathrin Schnepf (740 Holz) und der starken Leistung von Sandra Kaiser (792), die als Mannschaftsbeste die drittstärkste Tageswertung erzielte - und trotzdem den Rückstand nicht verhindern konnte, weil Wieseck seinen Heimvorteil zu nutzen wusste. Tanja Rittmann (687) und Anna Röhrig (726) hatten anschließend nicht den Hauch einer Chance, die Lücke wenigstens etwas zu schließen. Birgit Meierjohann (739) und Doris Buschhaus (732) vervollständigten das Mannschafts-Resultat der Langenfelderinnen.

(joj)
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