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Lokalsport
Europapokal: Devils belegen Platz vier

Langenfeld. Beim Turnier in Dänemark überzeugten die Skaterhockey-Damen durch eine starke Teamleistung. Von Christian Ehlers

Die Skaterhockey-Damen der SG Langenfeld Devils gehören zu den besten vier Mannschaften des Kontinents. Allein das Stichwort war geeignet, für Gänsehaut zu sorgen: Europapokal. Und für die Langenfelderinnen war es auch ein besonderes Erlebnis, denn beim Turnier in Gentofte (Dänemark) belegten sie den vierten Platz. Die Devils, die zum zweiten Mal am Europapokal teilnahmen und das Halbfinale als Ziel hatten, traten als Mannschaft sehr überzeugend auf.

Langenfeld traf in seiner Gruppe A zuerst auf den Schweizer Serienmeister Novaggio Twins, auf den Gastgeber Gentofte und auf SHC La Baroche (Schweiz). Der Auftakt war doppelt schwierig, weil drei Spielerinnen urlaubsbedingt erst später eintreffen konnten - und trotzdem gelang ein 3:1 gegen Novaggio. Nach der 0:1-Niederlage gegen Gentofte und dem 3:2 über La Baroche beendeten die Langenfelderinnen die Gruppenspiele aufgrund des besseren Torverhältnisses als Erster und erreichten die Gruppe der vier besten Teams, die zwei Halbfinal-Teilnehmer ermitteln sollte - wie die zweite Gruppe mit den Teams auf den Rängen drei und vier. Ebenfalls in die Langenfelder Gruppe kam die dänische Vertretung. Folge: Die Devils konnten wegen der vorherigen Niederlage gegen Gentofte keine Punkte mitnehmen.

Gegen die Mambas Menden, den nationalen Konkurrenten, hieß es lange 0:0 - bis in der letzten Minute der Treffer zum 0:1-Endstand fiel. Im letzten Spiel des Tages gingen die Langenfelderinnen gegen die Red Dragons aus Österreich ebenfalls leer aus, sodass sie es im Viertelfinale mit dem Ersten der anderen Gruppe zu tun bekamen.

Vor dem Wiedersehen mit Novaggio entschieden sich die Trainer Sebastian Raufuß und Lars Kehren für eine sehr defensive Taktik, die der Gegner dann auch nicht zu knacken wusste. Nach dem 1:1 ging es ins Penaltyschießen, in dem die Devils die Oberhand behielten und so ins Halbfinale einzogen. Hier gab es gegen die Red Dragons nichts zu holen - 1:9. Im kleinen Finale gegen den Nachbarn Düsseldorf Rams, der im Moment in der Bundesliga noch ungeschlagen ist, hielt Langenfeld sehr gut mit, musste jedoch in der letzten Minute der Verlängerung das entscheidende 1:2 hinnehmen.

Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, kamen bei den Langenfelderinnen immer mehr Freude und Stolz über das Erreichte durch. Insgesamt wurde das Turnier nicht nur für die Langenfelder Nachwuchs-Spielerinnen (jüngste war zwölf Jahre alt) zu einer tollen Erfahrung. Stefanie May konnte am Ende sogar noch einen besonderen persönlichen Erfolg feiern, denn in der Scorer-Liste des Turniers kam sie mit zehn Punkten für zehn Tore auf Platz zwei hinter der Österreicherin Andrea Lanzl (elf). Außerdem wurde May ins fünf Spielerinnen umfassende All-Star-Team gewählt.

Quelle: RP
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