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Fast-Break sieht sich als Favorit

Lokalsport: Fast-Break sieht sich als Favorit
Andreas Fabian (am Ball) im Duell mit dem Opladener Hendrik FOTO: Miserius, Uwe (umi)
Leverkusen. In der Basketball-Oberliga kommt es morgen zum Lokalderby TuS 82 Opladen gegen Fast-Break. Die Reserve der Bayer Giants will gegen Haaren einen Schritt Richtung Spitze machen. Von Sebastian Laule

Auf Kampfansagen und etwaige verbale Giftpfeile im Vorfeld wird verzichtet, ein paar wohl dosierte Spitzen kommen dann aber doch aus Steinbüchel in Richtung Opladen: "Platz 6 gegen 8 klingt zunächst wie ein gleichmäßiges Mittelfeld-Duell, aber wir haben fünf Siege mehr geholt. Insofern nehmen wir die Favoritenrolle für das Spiel gerne an", meint Thomas Pimperl vor der Partie beim TuS 82 (Schlehahn-Halle, 18 Uhr).

Der Fokus liegt zwar seit längerem bereits auf der kommenden Saison, aber das Duell mit dem Nachbarn (Hinspiel 79:74) gehört neben Zülpich und Neunkirchen für den FBL-Coach zu den verbliebenen Höhepunkten dieser Spielzeit. Anders als beim Sieg gegen Hürth vor zwei Wochen verlangt er deshalb statt Spannungsverlust und Verwaltungs-Basketball "Vollgas bis zur letzten Minute" - auch wenn Christoph Knieper, Markus Fabian und Jonas Klein ausfallen. Ob Kapitän Andreas Fabian wieder mit an Bord ist, entscheidet sich kurzfristig.

"Wir sind in diesem Jahr noch ungeschlagen und diese Serie wird im Derby nicht reißen. Die Zuschauer sollen wie schon im Hinspiel sehen können, dass wir seit dieser Saison berechtigt vor Opladen stehen", meint Pimperl.

Sein Gegenüber kann mit dem Begriff "Derby" hingegen nur wenig bis gar nichts anfangen. Für Nadine Homann gibt in jedem Spiel nur zwei Punkte zu gewinnen - so auch gegen den Lokalrivalen. Die Opladener Trainerin weiß aber, dass ihrer Mannschaft in den letzten Wochen zu selten etwas Zähbares gelungen ist. Zuletzt gab es drei ziemlich unnötige Niederlagen. Von akuten Abstiegssorgen spricht bei den 82ern keiner. Gleichwohl ist der Vorsprung von vier Zählern bei noch sechs ausstehenden Spielen nicht gerede komfortabel.

Die Reserve der Bayer Giants muss erst am Sonntag ran. Beim Tabellenvorletzten Haaren startet Jacques Schneiders Team dann den Angriff auf die Plätze drei und vier. Der Rückstand beträgt jeweils vier Punkte und zumindest auf Neunkirchen treffen die Riesen auch noch im direkten Duell. Das Selbstvertrauen ist nach dem Sieg über Tabellenführer Aachen vor der Karnevalspause riesig: "Einige Niederlagen aus der Hinrunde tun schon weh. Das lag aber vor allem an fehlender Erfahrung", sagt der Coach. Letztere hätten die jungen Spieler derweil gesammelt. "Wir sind individuell und als Team viel weiter als zu Beginn der Saison. Wie weit es noch nach oben geht, hängt nicht nur von uns ab", sagt der Giants-Trainer.

Gegen die Eintracht (Hinspiel 70:61) rechnet er fest mit einem Sieg, auch wenn sein Team möglicherweise nicht in Topbesetzung antreten kann, weil die erste Mannschaft abends gegen Heidelberg antritt. Schneider: "Im Moment sind wir richtig gut drauf, und das wollen wir auch in Aachen wieder zeigen."

Quelle: RP
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