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Lokalsport
FC Monheim bleibt weiter auf dem Teppich

Monheim. Der Fußball-Landesligist ist nach fünf Siegen aus fünf Spielen in der neuen Saison auf dem Weg zum Klassenerhalt - und nebenbei Tabellenführer. Trainer Dennis Ruess warnt aber weiter vor Leichtsinn. Von Martin Römer

Es ist durchaus die Regel, dass ein Aufsteiger das Minimalziel Klassenerhalt nennt. Und so überraschte es kaum, als der FC Monheim (FCM) nach seiner Rückkehr in die Fußball-Landesliga zunächst die Marschroute ausgab, so schnell wie möglich die Zähler für den Ligaverbleib zu sammeln. Nach fünf Runden sieht es aber so aus, als könne der FCM diese gewöhnlich bei 40 Punkten gesetzte Marke deutlich früher erreichen als erwartet. Monheim hat die maximal mögliche Ausbeute von 15 Zählern erzielt - und das reicht nebenbei für die Tabellenführung. Die Dominanz lässt zugleich vermuten, dass die Monheimer weiter etwas auf ihr Konto überweisen werden. Trainer Dennis Ruess warnt trotzdem: "Wir können natürlich zufrieden sein mit der Ausbeute und mit der Art und Weise, in der wir die Spiele gestaltet haben. Aber wir tun gut daran, das richtig einzuschätzen. Uns fehlen immer noch 25 Punkte."

Eins scheint dabei ziemlich klar zu sein: Der Kader gehört zu den besseren in der Liga. Das war beizeiten abzusehen, weil der FCM die Meisterelf der vergangenen Saison halten und sogar verstärken können. Gleich fünf Positionen in der Startelf, die aktuell die Landesliga aufmischt, sind mit im Sommer gekommenen Akteuren besetzt. Hinten haben sich Yannic Intven und Miles Adeoye festgespielt, davor ist Nick Nolte als Partner von Patrick Becker auf der "Doppelsechs" eine feste Größe. Außerdem erwies sich Karim Afkir auf dem rechten Flügel bisher als echter Volltreffer.

Der vom Oberligisten SC Düsseldorf West gekommene Techniker traf selbst schon vier Mal und legte weitere fünf Treffer auf. Komplettiert wird das Quintett durch David Drossel, der aus der eigenen Zweiten stammt (Kreisliga A), durch eine herausragende Vorbereitung überzeugte und auch von der Verletzung von Eray Bastas profitierte. "Wir habe Leute geholt, die Qualität mitbringen, um den Konkurrenzkampf zu entfachen", sagt Ruess.

Am Sonntag (15 Uhr, Rheinstadion) wollen die Monheimer gegen den TSV Meerbusch II ihren Trend untermauern - was aber nicht einfach wird. Der Tabellenfünfte ist schließlich als Aufsteiger mit neun Zählern ebenfalls gut gestartet. Außerdem könnte der TSV personelle Unterstützung aus seiner ersten Mannschaft bekommen, die in der Oberliga schon morgen antritt. "Da müssen wir wieder an unsere Grenzen gehen, wenn wir etwas mitnehmen wollen", findet Ruess. Sorgen bereitet ihm aktuell sein Kapitän und Stammtorhüter André Maczkowiak (Bandscheibenprobleme).

Quelle: RP
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