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Lokalsport
FC Monheim hat alle Trümpfe in der Hand

Monheim. Der Fußball-Bezirksligist geht mit sieben Punkten Vorsprung ins Gipfeltreffen gegen Dabringhausen. Von Martin Römer

Den ersten inoffiziellen Titel in der Fußball-Bezirksliga hat der FC Monheim (FCM) bereits gewonnen, denn der souveräne 4:0-Erfolg bei der SpVg. Hilden 05/06 bescherte Monheim vor knapp zwei Wochen die Herbstmeisterschaft. Nach 14 Runden steht schon fest, dass der FCM nach dem 16. Spieltag und dem Abschluss der Hinrunde weiter auf Platz eins steht. Grund dafür ist ein satter Sieben-Punkte-Vorsprung auf einzigen verbliebenen Verfolger TV Dabringhausen - der am Sonntag um 14.30 Uhr im Rheinstadion zu Gast sein wird.

Die Ausgangs-Situation ist eindeutig. Dabringhausen, das in diesem Duell ein Entscheidungsspiel sieht und einen Fanbus angemietet hat, steht unter Zugzwang. Der FCM dagegen könne nach der Ansicht seines Trainers Dennis Ruess "theoretisch mit einem Unentschieden zufrieden sein". In diesem Falle bliebe es beim Abstand von sieben Punkten - und die Monheimer dürften sicher auf Platz eins in die Winterpause gehen. Nicht einmal Niederlagen beim Vorletzten Burscheid (6. Dezember) und im Derby zum Rückrunden-Auftakt beim Elften SC Reusrath (13. Dezember) könnten den Spitzenreiter dann in diesem Jahr vom Thron stoßen.

"Wenn du auf Platz eins überwinterst, ist das psychologisch nicht unwichtig. Dann siehst du die ganze Pause über den Lohn deiner Arbeit in der Tabelle", erklärt Ruess. Für den Monheimer Trainer kommt es allerdings überhaupt nicht in Frage, auf ein Unentschieden zu spielen. "Das können wir gar nicht. Wir werden ganz normal unseren Stil beibehalten. Mit dem sind wir ja bisher ganz gut gefahren", sagt Ruess.

Diese Aussage gehört immerhin doch in die Kategorie leichte Untertreibung. Der Klassenprimus hat zwölf seiner bisher 14 Partien für sich entschieden und zweimal ein Unentschieden erreicht - jeweils auswärts am 30. August beim 1:1 gegen den FC Maroc Düsseldorf und am 13. September beim 2:2 gegen den SC SW Düsseldorf 06. Das eine Ergebnis stammt vom vierten Spieltag, das andere vom sechsten. Anschließend fuhr der FCM makellose acht Erfolge hintereinander ein und brachte es dabei auf 31 Treffer. Auf der anderen Seite musste Monheims Keeper André Maczkowik in diesem Zeitraum lediglich ein einziges Gegentor hinnehmen.

Sollte der FCM auch gegen Dabringhausen gewinnen, hätte er vorne zehn Punkte Vorsprung. Ruess fände das einerseits klasse und andererseits gefährlich: "Das würde sich natürlich gut lesen. Aber wir würden deswegen nicht in Jubelstürme ausbrechen. So ein Vorsprung birgt auch die Gefahr, dass die nötige Spannung verloren geht." Aktuell spricht trotzdem einiges dafür, dass der Titel des Herbstmeisters in dieser Saison nicht der letzte für den FC Monheim war.

Quelle: RP
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