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FC Monheim kann mit Punkt gut leben

Lokalsport: FC Monheim kann mit Punkt gut leben
Sicherheitsfaktor: Mit Robin Kreis (Zweiter von links) wurde Monheims Defensive deutlich stabiler. FOTO: Ralph matzerath
Monheim. Der Fußball-Oberligist steigerte sich beim VfB Homberg nach einer schwachen ersten Hälfte zum 1:1-Unentschieden. Von Martin Römer

Dass das Gastspiel beim VfB Homberg für den Fußball-Oberligisten FC Monheim (FCM) eine richtig schwierige Aufgabe werden würde, war klar - allein schon deshalb, weil die Hausherren zuvor fünf Spiele in Serie gewonnen hatten. Entsprechend zufrieden waren die Monheimer nach Schlusspfiff auch mit dem 1:1 (0:1)-Unentschieden. "Zur Pause hätten wir schon deutlich in Rückstand liegen können, da muss man ehrlich sein. Aber im zweiten Durchgang haben die Jungs das mit der nötigen Ruhe gut gemacht. Das Resultat ist in Summe unglücklich für Homberg, weil sie viele Konterchancen hatten, fühlt sich für uns dann aber irgendwie auch verdient an", fand FCM-Coach Dennis Ruess.

Beim Tabellenvierten musste der FCM auf die angeschlagenen Stammspieler Alexander Karachristos, Philip Lehnert, Yannic Intven und Benjamin Schütz verzichten. Deshalb taten sich die Gäste in der Anfangsphase schwer. Nach einem schönen Angriff der Hausherren konnte FCM-Keeper Johannes Kultscher den Ball gerade noch zur Ecke klären, ehe es kurz darauf dennoch 1:0 stand. Die folgende Standard-Situation verwertete VfB-Torjäger Danny Rankl per Kopf zum frühen 1:0 (4.).

Der Treffer zeigte bei den Monheimern durchaus Wirkung, doch nach einer Viertelstunde holte Homberg den FCM zurück ins Spiel - als sich Thorsten Kogel nach einem Foul von Jan Nosel zu einer Beleidigung hinreißen ließ und dafür korrekt die Rote Karte sah (14.). Die Partie war bereits zuvor hart und Monheims Nick Nolte trug nach einem Ellenbogenschlag eine blutige Nase davon.

In Unterzahl positionierten sich die Gastgeber deutlich defensiver, blieben jedoch durch ihr gutes Konterspiel trotzdem die torgefährlichere Mannschaft - zumal Monheim durch Fehlpässe immer wieder zu schnellen Gegen-Angriffen einlud.

Etwas besser lief es erst nach der Hereinnahme von Defensivmann Robin Kreis, der zehn Minuten vor der Pause den verletzten Nolte ersetzte (36.). "Mit Robin waren wir deutlich stabiler, er hat ein richtig gutes Spiel gemacht", lobte Ruess. In der Offensive taten sich die Gäste hingegen weiter schwer. Die erste gute Gelegenheit vergab Leroy Mickels kurz vor der Pause (45.).

Im zweiten Durchgang spielte den Monheimern die Zeit in die Karten: Bei frühsommerlichen Temperaturen schwanden bei den lange in Unterzahl agierenden Hombergern allmählich die Kräfte. Dejan Lekic' Doppelchance blieb zunächst allerdings ebenso ohne Wirkung (65.) wie der Abschluss von Mickels (66.). Nachdem Ruess hinten auf eine Dreierkette umgestellt und die Schluss-Offensive eingeläutet hatte, fiel der Ausgleich. Kreis bediente Nosel und dessen Hereingabe brachte Lekic per Direktschuss unter - 1:1 (78.).

Später hätten Noah Salau (81.) und Mickels (84.) sogar den Siegtreffer erzielen können, doch das wäre wohl übertrieben gewesen. "Die Jungs sind nach einer schwierigen ersten Halbzeit zurückgekommen. Wir nehmen diesen Punkt gerne mit", sagte Ruess, der sein Team kurz nach dem Ausgleich sein Team wieder in die defensivere Grundordnung zurückbeordert hatte.

FC Monheim: Kultscher, Salau, Nolte (36. Kreis), Rozic, Lange, Becker (59. Agrusa), Biade, Nosel, Mickels, Lekic, Bastas (70. Hombach).

Quelle: RP
 
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