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Lokalsport
Football: Den Longhorns hilft im Aufstiegskampf nur ein Erfolg

Langenfeld. Drei Aufgaben haben die Langenfeld Longhorns noch zu lösen, ehe die Football-Regionalliga über die Sommer-Schulferien eine lange Meisterschafts-Pause einlegt. Und das Ziel ist klar für die Mannschaft um Headcoach Michael Hap, die seit ihrem 21:20 im Spitzenspiel gegen die Cologne Falcons wieder mitmischt im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga (German Football League 2). Langenfeld muss alle drei Spiele gewinnen, um seine Chancen zu wahren. Jede weitere Niederlage wäre das Aus.

Der mit 6:4 Zählern ausgestattete Dritte Langenfeld tritt zunächst morgen (16 Uhr) beim Letzten Aachen Vampires an (1:9). Am 26. Juni (16 Uhr) folgt im Stadion an der Jahnstraße direkt das zweite Treffen mit den Vampires, ehe am 3. Juli (16 Uhr) die Solingen Paladins nach Langenfeld kommen. Nach der Sommerpause geht die Saison mit den Aufgaben am 27. August (18 Uhr) bei den Troisdorf Jets und am 4. September (16 Uhr) gegen Remscheid Amboss zu Ende.

Einiges spricht dafür, dass Cologne Falcons (8:4 Punkte), Remscheid (7:5) und Langenfeld (6:4) den Titel unter sich ausmachen, denn der Vierte Troisdorf und der Fünfte Solingen haben nur ein ausgeglichenes Konto (jeweils 6:6). Die Longhorns haben den Nachteil, dass sie zu den Falcons aufschließen können - und trotzdem fremde Hilfe benötigen. Sollten die beiden Mannschaften am Ende nach Punkten gleichauf liegen, entscheidet schließlich der direkte Vergleich über die Platzierung. Hier liegen die Kölner vorne - weil Langenfeld bei den Falcons mit 19:27 verlor und kürzlich nur mit 21:20 gewann. Das 24:32 vom zweiten Spieltag in Remscheid könnte Haps Team am letzten Spieltag ausbügeln. Möglicherweise steht sogar erst nach dem Saisonfinale fest, wer im nächsten Jahr in der 2. Bundesliga antritt.

Sicher ist, dass die Longhorns zuerst ihre nächste Hausaufgabe machen müssen. Hap warnt sogar eindringlich davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. "Aachen ist eine gefährliche Mannschaft. Die Vampires stehen auf dem letzten Platz, haben allerdings jedes Spiel nur ganz knapp verloren. Wir dürfen uns nicht täuschen lassen", betont Hap, der sich gut an einige schwierige Auftritte aus der Vergangenheit erinnert - gerade in Aachen. Zuletzt hatte selbst der Spitzenreiter Köln Mühe, ehe sein 13:7 bei den Vampires feststand. Gegen den Zweiten Remscheid gelang am zweiten Spieltag mit dem 13:13 sogar ein Unentschieden. Trotzdem bleit es dabei, dass Langenfeld der Favorit ist und im Kampf um die Meisterschaft einen Erfolg braucht.

(joj)
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