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Für den zweiten Platz: Handballer müssen Hausaufgaben erledigen

Handball: Für den zweiten Platz: Handballer müssen Hausaufgaben erledigen
Volle Kraft voraus: Andreas Nelte, Kreisläufer und Abwehrchef, will mit den Teamkollegen alles geben, um Platz zwei zu erreichen. FOTO: Ralph Matzerath (ARCHIV)
Langenfeld. Der Oberligist SG Langenfeld liegt noch zwei Punkte hinter Mönchengladbach. Heute gegen Vorst und zum Abschluss in Remscheid sind zwei Siege Pflicht. Von Michael Deutzmann

Der Spielberichtsbogen sah plötzlich wieder ordentlich gefüllt aus. Neben den beiden Torhütern Tobias Geske und Tobias Hanke standen immerhin elf weitere Namen drauf, sodass bei den Feldspielern nur eine Position unbesetzt blieb. Selbstverständlich war das 29:28 des Handball-Oberligisten SG Langenfeld (SGL) im Nachholspiel am Mittwochabend gegen Borussia Mönchengladbach trotzdem nicht. Die Vorbereitung auf das "Finale" um die Vizemeisterschaft galt höchstens als durchwachsen, weil immer wieder Leute fehlten. Und wer zum Einsatz kam, war nicht immer völlig fit. Das traf etwa auf Sven Kniesche (Schulter) zu und noch mehr auf Spielmacher André Eich (Knie). Weil sich Langenfeld trotzdem mit Leidenschaft durchbiss, gibt es nun für den Saison-Endspurt theoretisch noch eine Chance auf den zweiten Platz.

Die SGL muss zunächst ihre Hausaufgaben machen und die beiden restlichen Aufgaben lösen. Trainer Leszek Hoft lässt keinen Zweifel daran, was er für die Partie heute Abend (17.30 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) gegen den TV Vorst verlangt. Natürlich erwartet er vom Tabellendritten einen Sieg über den Vorletzten, der jedoch den Kampf um den Klassenerhalt offensichtlich noch nicht aufgegeben hat und in der Rückrunde bisher durchaus respektable 10:12 Zähler sammelte. Am vergangenen Wochenende gab es einen knappen 30:29-Sieg im Kellerduell gegen die HG Remscheid, die inzwischen vorzeitig als erster Absteiger feststeht. In Remscheid bestreitet die SGL am 26. April (11.30 Uhr) ihren Saison-Ausstand.

Durch zwei Siege kann es Langenfeld in der Endabrechnung auf 37:15 Zähler bringen. Gleichzeitig müsste der aktuelle Zweite Mönchengladbach (35:13) in seinen Spielen beim Elften TV Jahn Hiesfeld (heute) oder am 26. April gegen den Sechsten Bergische Panther insgesamt mindestens zwei Punkte abgeben. Ob das eintrifft, mag SGL-Trainer Hoft nicht prophezeien. Insgeheim geht er wohl davon aus, dass es beim aktuellen Rang drei bleibt, zumal der Vierte TV Lobberich (29:19) deutlich genug zurückliegt. "Und wenn wir Dritter werden, haben wir doch auch eine gute Saison hingelegt", findet Hoft. Weil der Spielberichtsbogen oft genug die eine oder andere Lücke hatte, trifft diese Einschätzung voll zu.

Quelle: RP
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