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Lokalsport
Geschwächter Außenseiter steckt im Abstiegskampf

Langenfeld. Die Verbandsliga-Volleyballer aus Solingen/Langenfeld waren beim 0:3 gegen Wipperfürth ohne jede Chance.

Die Volleyball-Spielgemeinschaft aus SG TSG Solingen II/SG Langenfeld musste in der Herren-Verbandsliga gegen den souveränen Tabellenführer SV Wipperfürth eine 0:3 (14:25, 18:25, 23:25)-Pleite hinnehmen. Das Team litt erneut unter enormen Personalsorgen, weil es über nur sieben Spieler verfügte. Deshalb gab es von Beginn keine Aussichten auf einen Erfolg - der ohnehin eine Überraschung gewesen wäre. "Es war eine verdiente Niederlage, wobei wir besser gespielt haben als zuletzt. Bei uns war definitiv mehr Wille da, aber Wipperfürth steht zu Recht da oben", meinte Langenfelds Mannschaftsführer Markus Schafföner.

Die Spielgemeinschaft befindet sich mit fünf Punkten auf dem Relegationsplatz acht - und somit mitten im Abstiegskampf. Der TV Heiligenhaus, der seine Mannschaft zurückgezogen hat, steht längst als erster Absteiger fest. Hinter Langenfeld belegt der Neunte Hildener AT (drei Zähler) momentan den zweiten direkten Abstiegsplatz. Schafföner weiß, um was es für Langenfeld geht: "Für uns ist nur der Klassenerhalt das Ziel."

Der Außenseiter hielt im ersten Satz (14:25) zunächst gut mit, ehe er in der Annahme und im Angriff Probleme bekam. Danach verlief der zweite Abschnitt (18:25) am Anfang noch ausgeglichener, doch Wipperfürth bestrafte letztlich jeden Fehler. Im dritten Satz (23:25) lagen die Hausherren knapp hinten, bevor sie durch eine Aufschlagserie von Felix Brück sogar in Führung gingen. Letztlich drehte der Spitzenreiter allerdings das Spiel, weil Langenfeld die nötige Konzentration fehlte.

Solingen II/SG Langenfeld: Heidecker, Klaudt, Andersch, Pejcinovic, Brück, Nahrstedt, Schafföner.

(fas)
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