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Lokalsport
Giants mit Zuversicht gegen Jena

Leverkusen. Trotz acht Pleiten in Folge glaubt Trainer Achim Kuczmann an sein Team.

Achim Kuczmann scheint in seinem positiven Wesen einfach unerschütterlich. Egal wie bitter die Niederlagen auch ausfielen, von denen es in dieser Saison bislang nicht wenige gab, die Zuversicht des Giants-Trainers in Sachen Klassenerhalt bleibt felsenfest: "Die verlorenen Punkte bekommen wir nicht gutgeschrieben, auch wenn wir ihnen laut hinterhertrauern. Wir haben noch elf Möglichkeiten, den Rückstand aufzuholen. Solange das möglich ist, gibt es auch keinen Grund, sich einzugraben."

Paderborn und Platz 14 liegen nach acht Pleiten in Folge weiter vier Zähler entfernt. Bei allem Optimismus wirkt die 63:66-Niederlage vom vergangenen Spieltag gegen Gotha dabei immer noch nach: "Die Mannschaften vor uns müssen den Druck richtig zu spüren bekommen, auch dafür benötigen wir dringend ein Erfolgserlebnis", sagt Kuczmann. Neben den vier Punkten schleppen die Riesen aber auch das Paderborner Hinspielergebnis mit sich. Kurzfristig liegt der Fokus aber nicht auf Ost-Westfalen, sondern auf Thüringen.

Morgen (20 Uhr) kommt Tabellenführer Science City Jena in die Rundsporthalle. Die Erinnerungen an das Hinspiel gegen den Aufstiegsfavoriten sind zwiegespalten. In Jena zeigte Bayer vor allem in der ersten Halbzeit eine überragende Leistung, verlor am Ende aber mit 72:77. "Das war ein großartiges Spiel, die Mannschaft hätte den Sieg verdient gehabt", erklärt Kuczmann. "Wir sind am Ende an der Qualität des Gegners und an den eigenen Nerven gescheitert."

Mitgehalten hat der Tabellen-Vorletzte in dieser Spielzeit mit vielen Teams, besiegt aber nur drei. "Klar kommt Jena schon ein bisschen aus einer anderen Welt, aber wir hatten sie schon einmal kurz vor einer Niederlage. Das kann uns auch nochmal gelingen", meint der Coach.

Eine große Hilfe wäre ihm dabei sicherlich Götz Twiehoff. Der 30-Jährige fehlt seit einem Monat mit einer Meniskusquetschung, was allerdings die konkreten Comeback-Pläne des erfahrenen Centers angeht, hält sich sein Trainer mittlerweile bedeckt: "Er fehlt uns wahnsinnig. Für unsere kleine Rotation wäre seine Rückkehr eine sehr große Hilfe. Aber was eine Prognose angeht, bin ich eher vorsichtig."

(sl)
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