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Lokalsport
Handball: Langenfelds Zweite atmet durch

Langenfeld. Der schlecht gestartete Verbandsligist gewann beim 40:30 gegen Wülfrath zum dritten Mal in Folge. Von Moritz Löhr

Es brauchte seine Zeit, aber jetzt läuft es. Der Handball-Verbandsligist SG Langenfeld II (SGL) fuhr gegen den Vorletzten TB Wülfrath bereits seinen dritten Sieg hintereinander ein und verschaffte sich dadurch als Achter mit 8:10 Zählern weiter Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Beim 40:30 (21:16)-Erfolg bezwang Langenfeld nach dem Letzten Niederbergischer HC (27:26) und dem Vorletzten Kettwiger SV (29:27) auch die dritte der Mannschaften, die derzeit auf den letzten drei Plätzen liegen. "Alle diese Partien waren Vier-Punkte-Spiele für uns. Die Siege bringen spürbar Selbstvertrauen", sagte der erleichterte SGL-Coach Frank Holzweißig.

Ohne Frederic König, Steffen Hambrock, Tobias Kolletzko, Jonas Kühl und Philipp Ißling stand die SGL vor der Herausforderung, eine fast neue Mannschaft aufbieten zu müssen. Daniel Intfeld, Christian Majeres, Thomas Fischer und Henrik Heider nahmen sich dieser Rolle maßgeblich an - und Heider, der bereits zuvor für die erste Mannschaft im Oberliga-Einsatz war, wurde zur größten Konstante im Angriff. Holzweißig: "Henrik haben sie nicht in den Griff bekommen. Er hatte eine extrem hohe Quote."

Außerdem half Dennis Werkmeister im jungen Team erneut aus. Der Trainer der Oberliga-Mannschaft, bis zum Ende der vergangenen Serie für die Zweite verantwortlich, ordnete diesmal die Geschicke in der Deckung - und nicht im Angriff (wie in Kettwig). Das brachte den Gastgebern die nötige Stabilität und Ruhe, um das Spiel in der Offensive konsequent durchzuziehen. Hinzu kam ein starker Auftritt von Keeper Jannik Müller, der für den verletzungsbedingt früh ausgewechselten Luca Jahn zwischen die Pfosten rückte.

Vorne sorgte Heider mit seinen zehn Treffern (sieben in der ersten Hälfte) dafür, dass sich der Langenfelder Sieg schnell abzeichnete. Schon zur Pause hatten die Langenfelder einen beruhigenden Vorsprung, ehe sie im zweiten Abschnitt sogar die 40-Tore-Marke knackten. "Es ist schön, dass wir zum zweiten Mal in dieser Saison ein Spiel locker nach Hause bringen konnten", fand Holzweißig.

Für ihn und sein Team stehen nach den Pflicht-Aufgaben gegen die Konkurrenz aus dem unteren Drittel nun Duelle mit dickeren Kalibern auf dem Plan. "Das ist die Kür, die wir dank unserer jüngsten Siege relativ beruhigt angehen können. Wenn wir da was mitnehmen, wäre das ein großer Erfolg", findet der SGL-Coach. Beim hoch eingeschätzten, bisher aber nicht in Fahrt kommenden Elften LTV Wuppertal bietet sich dazu vielleicht die beste Gelegenheit (Sonntag, 16.45 Uhr).

SG Langenfeld II: Jahn, Müller - Heider (10), Intfeld (3), Guggenmos (5), Majeres (3), Wiebenga, Schlossmacher (3), Klimke (5), Reinders (1), Klaudius (2), Werkmeister (1), Fischer (7).

Quelle: RP
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