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Lokalsport
Handball: Langenfelds Zweite sieht der Saison optimistisch entgegen

Langenfeld. Der neue Trainer René Hosan hält nichts von Verbandsliga-Mittelmaß. Er sieht seinen Kader breit aufgestellt und peilt einen Platz unter den ersten fünf an. Von Moritz Löhr

Dieser Sommer fällt definitiv in die Kategorie "außergewöhnlich". Ursprünglich sollte Michael Pütz die Verbandsliga-Handballer der SG Langenfeld II (SGL) von Frank Holzweißig übernehmen - doch er hatte den zeitlichen Aufwand unterschätzt und gab sein Amt nach der ersten Vorbereitungsphase wieder ab. Auf der Suche nach Ersatz wurde die SGL relativ bald fündig und sie verpflichtete rechtzeitig zum Beginn der zweiten Vorbereitungsphase den Nachfolger: René Hosan (zuletzt im Seniorenbereich in der Landesliga bei den Bergischen Panthern II tätig).

Hosan, der nun gut einen Monat mit der Mannschaft zusammenarbeitet, ist zuversichtlich: "Wenn die Jungs fit bleiben, haben wir das Zeug für einen Platz unter den ersten fünf - vielleicht sogar unter den ersten drei." Tiefstapeln sieht anders aus - und gerade mit dem Blick auf die vergangene Spielzeit, als die SGL zuerst gar nicht in Tritt kam und am Ende im Mittelfeld landete, geht die Ansage als offensiv durch. In der Verbandsliga wollen die Langenfelder diesmal mehr als nur den Durchschnitt erreichen. Das Team dafür ist neu zusammengestellt - mit einigen bisherigen Spielern und mehreren Zugängen.

Im Tor sieht Hosan die Langenfelder mit Tobias Hanke, Fabian Bremer und Jannik Müller "überragend aufgestellt". Bei den Feldspielern blieben Stützen wie Tobias Kolletzko und Philipp Ißling, während Kapitän Alexander Klimke und Steffen Hambrock jetzt zum Drittligakader gehören. Ihren Wegfall sollen die Zugänge Julian Schulz, Christian Pake und Julien Schweden kompensieren. Tim Schickhaus (bisher erste Mannschaft) und Nils Raschke (SGL IV) kommen hinzu. Francesco De Mieri, der schon in der vergangenen Saison ab und zu an Bord war, wird diesmal eine komplette Serie für Langenfeld II bestreiten.

"Wir sind in der Breite gut aufgestellt, doch die Verletzten machen uns natürlich zu schaffen", sagt Hosan. Konkret meint er hier besonders Philipp Ißling, der nach einem Kreuzbandriss allerdings im Herbst zurückkommen soll. Die Vorbereitung absolviert die SGL-Zweite zwar teilweise gemeinsam mit dem Langenfelder Drittliga-Team, doch eine echte Kooperation im Ligabetrieb gilt als eher unwahrscheinlich. "Der Abstand zwischen den Teams ist einfach zu groß", sagt Hosan. Die erste Meisterschafts-Aufgabe wartet auf sein Team am 17. September (17.30 Uhr) beim Unitas Haan II.

Quelle: RP
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