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Lokalsport
Handballer tauschen Trainer der Zweiten aus

Langenfeld. Olaf Schulz ersetzt den erst vor dieser Saison gekommenen René Hosan bei der SG Langenfeld II. Von Michael Deutzmann

Eins ist sicher. Die Saison 2016/2017 verdient für die zweiten Handballer der SG Langenfeld (SGL) vor allen Dingen das Prädikat wechselhaft. Die Mannschaft steht nach acht Runden mit 7:9 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz - der hinter den eigenen Erwartungen liegt. Dass Trainer René Hosan und der Verein jetzt die erst seit ein paar Monaten bestehende Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendeten, hat aber weniger mit der unbefriedigenden sportlichen Entwicklung zu tun. Hosan fehlte unter dem Strich die Zeit, um das Amt passend auszufüllen.

Der 34-Jährige war erst in der Vorbereitung zur SGL gekommen - als Nachfolger für Michael Pütz, der damals gerade den bisherigen Trainer Frank Holzweißig abgelöst hatte (wollte sich auf seine Aufgabe als Jugendleiter konzentrieren). Weil Pütz aus zeitlichen Gründen kurz darauf wieder ausstieg, brauchte Langenfeld direkt den nächsten Neuen und fand ihn in Hosan. Der Pütz-Nachfolger nahm die Saison dann sehr zuversichtlich in Angriff und formulierte einen Platz unter den ersten fünf als mögliches Ziel.

In den vergangenen Wochen lief es allerdings eher sehr holprig und nach der 26:40-Pleite am vergangenen Wochenende beim TB Wülfrath gab es ein internes Gespräch - an dessen Ende der gemeinsame Beschluss stand, getrennte Wege zu gehen. "Das hat ausschließlich zeitliche Gründe", betont der stellvertretende Abteilungsleiter Uwe Stolley. Hosans Handicap: Als Jugendtrainer beim Leichlinger TV war er jeweils vor dem Training bei der SGL beschäftigt - und deshalb oft nicht pünktlich in Langenfeld.

Der neue Mann, mit dem die SGL-Zweite so schnell wie möglich auf den Weg zu mehr Konstanz finden soll, steht bereits fest: Schon am nächsten Samstag (19.30 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) im Heimspiel gegen den Siebten TuS Wermelskirchen wird Olaf Schulz das Kommando haben. Schulz (53) war bis vor einigen Wochen beim Landesligisten HSG Velbert/Langenberg tätig und legte dort kürzlich sein Amt nach insgesamt zweieinhalb Jahren und einem bescheidenen Start in die Saison 2016/2017 nieder. "Wir sehen ihn als sehr engagierten und sehr fähigen Trainer", betont Stolley. Der Neue wurde der Mannschaft gestern Abend offiziell vorgestellt. Gemeinsamer Wunsch aller Beteiligten: Die Zeit des Wechselhaften soll aufhören.

Quelle: RP
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