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Lokalsport
Handballerinnen halten lange mit

Langenfeld. Landesliga-Frauen der SG Langenfeld verloren nach dem 18:20 noch mit 18:26.

Die Landesliga-Handballerinnen der SG Langenfeld (SGL) verloren beim Spitzenreiter SV Heißen am Ende klar mit 18:26 (9:12), boten aber lange einen Kampf auf Augenhöhe - obwohl fünf Stammkräfte nicht an Bord waren und nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung standen. "Nina Jansen musste als Rückraum beispielsweise an den Kreis, weil unsere drei Kreisläuferinnen fehlten", sagte Trainerin Elke Löhrer. Trotz aller Probleme gab es bis weit in die zweite Hälfte hinein keinen Einbruch.

Nach dem 18:20 (47.) machte sich der Kräfteverschleiß allerdings bemerkbar. Technische Fehler und überhastete Würfe führten dazu, dass Heißen zu Gegenstößen ansetzen konnte. "Der Sieg geht sicher in Ordnung, spiegelt aber unsere Leistung nicht wider", betonte Löhrer. Ihrer Ansicht nach fiel das Ergebnis letztlich zu hoch aus.

Dass Langenfeld aufgrund der eigenen Niederlage und der Resultate der anderen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte auf den vorletzten Platz ab abrutschte (Elfter/1:5 Punkte), nimmt Löhrer gelassen hin. "Darauf achten wir momentan gar nicht. In der Pause sind wir komplett und können dies zur Vorbereitung nutzen. Für uns beginnt die Saison nach den Herbstferien", sagt die Trainerin, die ihre Mannschaft durchaus im Soll sieht. Die nächste Gelegenheit, um weitere Punkte zu sammeln, bietet sich nach der vierwöchigen Meisterschaftspause am 25. Oktober (13 Uhr) beim Vierten ART Düsseldorf.

SG Langenfeld: Blankart - M. Buhl (3), Haller (1/1), Hambrock, Güttler (7/4), Reckels, Proksch (4), Jansen (2), Müller (1).

(erd)
 
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