| 00.00 Uhr

Lokalsport
Handballerinnen stehen mit einem Bein am rettenden Ufer

Langenfeld. Nach dem 20:14 über den Ohligser TV hat Langenfeld sechs Punkte Vorsprung auf die Landesliga-Letzten. Von Erdinc Özcan-Schulz

Für die Landesliga-Handballerinnen der SG Langenfeld (SGL) war das 20:14 (11:6) über den Ohligser TV ein Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt. Das Team von Trainerin Elke Löhrer verbesserte sich mit 14:20 Punkten zumindest vorübergehend auf den fünften Tabellenplatz und liegt nun vor einem Quartett, in dem alle Mannschaften jeweils 13:31 Zähler haben. Der Abstand zum LTV Wuppertal und Ohligs (beide 8:26) auf den Abstiegsplätzen beträgt fünf Runden vor dem Ende der Saison sechs Zähler. Die SGL-Trainerin fand besonders imponierend, dass sich ihr junges Team mittlerweile auch gegen kompakte Abwehrreihen durchzusetzen weiß. "Es war kein schönes, aber ein erfolgreiches Spiel. Und im Augenblick geht es für uns nur darum", sagte Löhrer.

In den ersten Minuten standen neben den Abwehrreihen die Torhüterinnen im Mittelpunkt. Während die SGL für das 1:0 vier Minuten brauchte, hielt die wiederum sehr stark auftrumpfende Torhüterin Kristin Buhl ihren Kasten über zehn Minuten sauber. Nach dem 4:0 schmolz der Vorsprung aber auf 5:4 (21.), bevor die Gastgeberinnen bis zu Pause auf fünf Treffer davonziehen konnten - 11:6 (30.).

Im zweiten Durchgang wirkte die SGL über weite Strecken souverän und gab ihre Führung nicht aus der Hand. Obwohl die routinierteren Gäste aus Ohligs beim 14:16 (51.) noch einmal auf Sichtweite herangekommen waren, blieb Langenfeld konzentriert und setzte sich dann in der Schlussphase der wichtigen Partie entscheidend ab.

Am Sonntag (15.30 Uhr) tritt die SGL beim Achten Solinger TB an (13:21 Punkte). Läuft der Spieltag optimal, können die Langenfelderinnen bereits den Klassenerhalt sicher unter Dach und Fach bringen. Wichtigste Voraussetzung: Löhrers Team gewinnt erneut - wie in der Hinrunde, als mit dem 31:19 der bisher höchste Saisonsieg gelang.

SG Langenfeld: K. Buhl, Blankart - Haller (3/2), Jäger (1), Siegmund (1), Güttler (5/2), Reckels (3), Wüst, Procksch, Krieger, Jansen (4), Müller (3).

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Handballerinnen stehen mit einem Bein am rettenden Ufer


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.