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Lokalsport
Karttalent Jakob Bergmeister fährt zwischen den Extremen

Langenfeld. In Italien lief es für den zehn Jahre alten Langenfelder wenig - dafür beim Kerpener Ostercup umso besser. Von Michael Deutzmann

Viel krasser konnten die Gegensätze kaum sein. Dass Kart-Talent Jakob Bergmeister in seiner ersten Saison in Italien einen schweren Stand haben würde, war immerhin angesichts der starken Konkurrenz allen klar. Nach dem überraschend guten Saisonstart im Februar, als der Zehnjährige Langenfelder für das italienische Team DR Racing in Adria das Finale der Mini-Klasse erreicht hatte, lief Mitte März in Laghi in der "WSK Super Master Series" wenig, denn diesmal verpasste er das Finale. Und beim folgenden Lauf in Sarno musste der Langenfelder bereits vor dem Pre-Finale ausscheiden. Das Kontrastprogramm bot dann der Ostercup in Kerpen - auf jener Bahn, auf der Jakob Bergmeister praktisch zu Hause ist. Dort sicherte er sich unangefochten in allen drei Läufen den ersten Platz und damit den Tagessieg.

"Das in Sarno war extrem bescheiden", urteilte Vater Tim Bergmeister, "von außen sah das alles ganz gut aus, aber der Speed war nicht da." Was im Regen-Training mit Rang zehn auf ein einigermaßen erfolgreiches Wochenende hinzudeuten schien, verkehrte sich später ins Gegenteil. In den Vorläufen und erst recht im Qualifying fuhr Jakob Bergmeister der Konkurrenz so weit hinterher, dass der Einzug ins Finale unmöglich war. Nun hofft er, dass der nächste Versuch am kommenden Wochenende auf dem "Circuit La Conca" in Muro Leccese wieder etwas mehr Erfolg bringt.

Viel weniger Reiseaufwand, dafür aber deutlich mehr Ertrag brachte der Auftritt beim Kerpener Ostercup. Bergmeister begann mit Rang sechs im freien Training, ehe er sich im Qualifying auf Platz drei verbesserte. Anschließend gewann er alle drei Rennen - und am Ende sogar mit einem großen Vorsprung.

Im ersten Lauf fuhr der junge Langenfelder knapp als Erster über die Ziellinie (0,301 Sekunden), ehe der Vorsprung in Rennen zwei auf 4,761 Sekunden und in Rennen drei auf 5,030 Sekunden stieg. Kein Wunder: In allen drei Abschnitten erzielte Jakob Bergmeister die schnellste Rennrunde. Viel krasser konnten die Gegensätze eben kaum sein.

Quelle: RP
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