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Kegeln: Langenfeld müht sich geschwächt zum Sieg

Kegeln: Kegeln: Langenfeld müht sich geschwächt zum Sieg
Die Langenfelderin Martina Schmidt wirft die Kugel Richtung neun Holz - ihre Teamkolleginnen schauen gespannt zu. FOTO: Matzerath
Langenfeld. In der Bundesliga belegt die Mannschaft nach dem Erfolg über die KSF Wuppertal den sechsten Platz.

Den ersten Kampf bestritten die Keglerinnen des SKC Langenfeld/Paffrath schon vor der Bundesliga-Partie gegen die KSF Wuppertal, denn die Gastgeberinnen hatten aufgrund einiger Ausfälle (Verletzung, Schwangerschaft) arge Probleme, überhaupt eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen. Im ersten Block lieferte Sandra Kaiser mit 855 Holz jedoch eine starke Leistung, steigerte sich noch einmal und schlug Sabine Ziemke (752) deutlich. Für Kathrin Schnepf lief es nicht ganz so so gut. Weil sie in den Vollen zu schwach abräumte, kam sie über 837 Holz nicht hinaus. Die Wuppertalerin Sylvia Cornelius trumpfte jedoch in bestechender Manier auf, sicherte sich mit 858 Holz die Tagesbestleistung. Dennoch lag Langenfeld da noch mit 82 Holz vorne.

Im Mittelblock stand Manuela ter Haar auf verlorenem Posten. Weil sie viel zu verkrampft spielte, kam sie nach den ersten Wurf lediglich auf 374 Holz. Danach lief es wesentlich besser, letztlich reichte es insgesamt aber nur zu 778 Holz - zu wenig, um Nadine Kremer (832) zu schlagen. Besser lief es für Martina Schmidt, die nach einem Jahr Pause erstmalig wieder in der Bundesliga antrat. Entsprechend nervös ging die Langenfelderin in die Begegnung, doch das Lampenfieber legte sich schnell. Am Ende freute sie sich über 806 Holz - damit lag sie gegen Sarah Ziemke (783) klar vorne. Und Langenfeld führte immer noch mit 51 Holz.

Im Schlussblock fehlte es Anna Röhrig an der notwendigen Konstanz, daher schaffte sie lediglich 759 Holz. Besser in Form zeigte sich ihr Gegenüber Corinna Ifland (850), die in der Einzelwertung Rang drei belegte. Birgit Meierjohann (830) ging aufgrund einer Erkältung angeschlagen in die Partie. Dank eines konzentrierten Auftritts kam sie auf 830 Holz, zu mehr reichte es nicht, weil es ihr kräftemäßig in den Würfen an der richtigen Länge mangelte. Damit gewann Meierjohann aber deutlich gegen Simone Brinckmann, die verletzungsbedingt nur eine Kugel spielte und dann mit mageren sechs Holz von der Bahn ging.

Am Ende siegten die Langenfelderinnen mit 4865:4081 Holz (2:1, 40:38), gaben aber aufrund der schlechteren Einzelwertungen den Zusatzpunkt ab. In der Tabelle bedeutet das aktuell Rang sechs.

An den nächsten beiden Wochenenden hat das Team nun spielfrei. Erst am 21. Oktober greifen die Langenfelderinnen wieder ins Geschehen ein. Dann geht es zum Tabellenvierten KC 87 Wieseck - aufgrund der äußeren Bedingungen wie Lärm und Hitze eine unangenehme Aufgabe.

(bs)
 
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