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Lokalsport
Keglerinnen stehen vor dramatischem Finale

Langenfeld. Nach dem ersten Turnier der Abstiegsrunde hat Langenfeld fünf Punkte - wie die drei anderen Teams.

Der erste Turniertag in der Abstiegsrunde war für die Bundesliga-Sportkeglerinnen des SKC Langenfeld/Paffrath bis zuletzt dramatisch - und am Ende auch erfolgreich. Die Langenfelderinnen, die als Vorletzter aus der Normalrunde zwei Zähler eingebracht hatten, belegten dank einer Energieleistung den zweiten Rang hinter dem Gastgeber SG 63 Aachen-Knickertsberg, der auf den heimischen Bahnen ungefährdet den Tagessieg einfuhr. Hinter Aachen (5002) und Langenfeld (4893) kamen der KC 87 Wieseck (4885) und der ESV Siegen auf die Plätze drei und vier.

Nach dem Regelwerk gab es dafür vier, drei und zwei Punkte für die Ränge eins bis drei sowie einen Zähler für den Letzten. In der Addition mit den aus der Normalrunde eingebrachten Punkten ergibt sich daraus eine Reihenfolge, die für den weiteren Verlauf der Abstiegsrunde noch mehr Spannung verspricht. Alle Teilnehmer an der Abstiegsrunde stehen jetzt bei fünf Punkten - und sind nur durch die Einzelwertungspunkte aus dem ersten Turnier voneinander getrennt. Aachen (106) führt vor Langenfeld (82), Wieseck (74) und Siegen (38).

"Jetzt heißt es, weiterhin konzentriert spielen", sagt SKC-Teamsprecherin Manuela ter Haar. Das kommende Wochenende wird für die Langenfelderin im Kampf um den Klassenerhalt sogar doppelt wichtig. Am Samstag (Beginn 12 Uhr) hat zunächst der in Gießen beheimatete KC 87 Wieseck das Heimrecht, ehe Langenfeld seine drei Kontrahenten am Sonntag (10 Uhr) in der Manni-Jung-Sportkegelhalle am Freizeitpark erwartet. Die Entscheidung darüber, wer sich direkt rettet, fällt dann spätestens am 27. Februar (12 Uhr) beim KC 87 Wieseck. Die beiden besten Teams bleiben sicher in der Bundesliga, während es die Mannschaft auf Rang drei noch über eine Relegation schaffen kann. Der Letzte der Abstiegsrunde (Rang vier) steigt auf jeden Fall ab.

In Aachen stand von Beginn an fest, dass Langenfeld den ESV Siegen im Griff hat. Nach den Auftritten von Kathrin Schnepf (820 Holz) und Sandra Kaiser (860) lag der SKC 64 Holz hinter Wieseck und 34 Holz hinter Aachen. Weil Tanja Rittmann (810) trotz belastender Knieprobleme das beste Resultat ihres Blocks erzielte, schob sich das Team auf den zweiten Platz vor - den Anna Röhrig (782) wieder an Wieseck abgeben musste. Tabellenführer Aachen war inzwischen bereits deutlich davongezogen.

Doris Buschhaus (803) konnte den Kontakt zum zweiten Rang halten, sodass es nun bei 19 Holz Rückstand ganz auf Birgit Meierjohann ankam. Lange sah es nicht danach aus, als könnte die Langenfelderin tatsächlich die Wende schaffen - bis zur letzten Bahn, denn hier zeigte Wieseck Nerven, während Meierjohann (818) souverän durchspielte.

(joj)
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