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Lokalsport
Klassenerhalt der Volleyballer ist klar - und die Zukunft offen

Langenfeld. TSG Solingen und SG Langenfeld wollen im April über eine Fortführung der Spielgemeinschaft sprechen.

Das Saisonziel Klassenerhalt ist erreicht. Nach dem 2:3 (25:27, 25:20, 25:17, 23:25, 13:15) zum Abschluss gegen den Dritten ART Düsseldorf II beendet der Volleyball-Verbandsligist SG TSG Solingen II/SG Langenfeld die Serie mit 18 Zählern auf dem sechsten Rang. Das Schlusslicht Hildener AT (elf) steigt direkt ab und der Achte AVC 93 Köln (17) muss über die Relegation versuchen, den Abstieg in die Landesliga zu verhindern.

"Wir sind zufrieden", sagte Langenfelds Spielertrainer Mark Nahrstedt, "wir hätten vielleicht auch das Spiel gewinnen können, weil alle Sätze sehr knapp waren. Das ist ein versöhnlicher Saisonabschluss mit dem Klassenerhalt." Im Gegensatz zur vorherigen Aufgabe beim Vizemeister SV Wipperfürth (0:3-Niederlage) konnte der Coach wieder auf viele Stammkräfte und insgesamt neun Akteure zurückgreifen.

Die Hausherren starteten gut (11:7), doch später streuten sie zu viele Fehler ein (25:27). Danach gewann die Spielgemeinschaft den zweiten Abschnitt (25:20), weil sie gut über die Mitte agierte. Nach dem klaren dritten Satz (25:17) glichen die nun effektiv agierenden Düsseldorfer noch einmal aus (23:25). Solingen/Langenfeld verlor zwar den Tiebreak (13:15), bekam aber für die knappe Niederlage immerhin einen Zähler überwiesen.

Wie es für die Spielgemeinschaft weitergeht, ist noch offen. Nachdem die Zusammenarbeit zwischen Solingen und Langenfeld im vergangenen Sommer fast beendet worden war, wollen die Vereine nun Mitte April wieder miteinander sprechen. Nahrstedt sieht die Zukunft der Spielgemeinschaft als völlig offen an, weil die Haltung der TSG Solingen noch nicht bekannt sei.

SG TSG Solingen II/SG Langenfeld: Heidecker, Brück, Schumacher, Pankonin,Schafföner, Klaudt, Scherer, Andersch,Nahrstedt.

(fas)
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