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Lokalsport
Langenfeld erledigt die Pflicht souverän

Langenfeld. Der Handball-Oberligist kam in der ersten Runde des HVN-Pokals mit einer durchschnittlichen Leistung zum 36:27-Sieg beim Verbandsligisten TV Oppum. Noch ein Gewinn: Linkshänder Niklas Körner arbeitet ab September am Comeback. Von Michael Deutzmann

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison liegt hinter dem Handball-Oberligisten SG Langenfeld (SGL). Und die Mannschaft des neuen Trainers Dennis Werkmeister übersprang die Hürde auch ungefährdet, denn sie gewann in der ersten Runde des HVN-Pokals (Verbandsebene) beim Krefelder Verbandsligisten TV Oppum mit 36:27 (18:15). "Das war ordentlich", urteilte Werkmeister, der es selbst aufgrund beruflicher Verpflichtungen gerade rechtzeitig zum Spielort schaffte und dann eine durchschnittliche Leistung sah. Über den einen oder anderen Fehler sah er später hinweg: "Wir haben in der Woche gespielt, wir mussten nach Krefeld, der Gegner war nicht so schlecht. Und wir haben mit neun Toren Unterschied gewonnen. Damit kann man leben."

Langenfeld konnte den angeschlagenen Spielmacher André Eich schonen. Das ging problemlos, weil André Boelken als Regisseur erneut sein großes Potenzial andeutete. In der zweiten Hälfte bildete Boelken (21), Mirko Stolley (22/links) und Henrik Heider (20/rechts) einen Rückraum der Abteilung Jugend forscht. Ergebnis: Die SGL baute das Polster durch hohes Tempo trotzdem auf neun Treffer aus. Die neue Dreier-Kombination war auch deshalb notwendig, weil der vom Drittligisten Leichlinger TV gekommene Tim Menzlaff aus der Abteilung mit mehr Erfahrung wegen Oberschenkel-Problemen vorsichtshalber nach rund zehn Minuten ausstieg. Bis dahin hatte er bereits zehn Tore auf sein Konto gebracht.

Bis zum Beginn der Meisterschaft am 12. September (17.30 Uhr) gegen den ART Düsseldorf wird sich die SGL keinem weiteren Test mehr unterziehen, sondern intern an dem einen oder anderen Detail arbeiten. "Wir sind etwas überspielt", sagt Werkmeister, dessen Team in der Vorbereitung 14 herausfordernde Partien bestritt. Sein Ziel: "Ich will, dass die Mannschaft heiß auf den Saisonstart ist."

So ganz ohne Handball kann es wohl Niklas Körner nicht aushalten, der seine Karriere im Dezember 2014 aus beruflichen Gründen beendet hatte - eigentlich. Nach dem Schritt in die Selbstständigkeit (Marktstand in Düsseldorf) sind die Dinge mittlerweile offensichtlich so gut eingespielt, dass es den 25 Jahre alten Linkshänder wieder richtig in den Fingern juckt. Ab Anfang September wird er ins Training zurückkehren, dann zum geeigneten Zeitpunkt wenigstens in einer Jokerrolle aufs Feld zurückkehren - und mittelfristig die personelle Auswahl für den rechten Rückraum bereichern.

SG Langenfeld: Hanke, Geske - Thöne (4), Heider (2), Wolter (2), Preissegger (3), Menzlaff (5), Adams, Schickhaus (4), Stolley (3), Boelken (8), Zimmermann (3), Nelte (2), Eich.

Quelle: RP
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