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Lokalsport
Langenfelderin ist weiter Kandidat für die Judo-EM

Langenfeld. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig gefallen, doch Nora Bannenberg (JC Langenfeld/JCL) bestätigte erneut ihre glänzende Verfassung und festigte damit die Chance auf eine Teilnahme an den Judo-Europameisterschaften. Beim Europacup der Frauen U 18 in Teplice (Tschechien) belegte die Langenfelderin in der Gewichtsklasse bis 52 Kilo den dritten Platz, obwohl sie nach dem Auftaktsieg über die Kroatin Margareta Mlinaric einen Dämpfer einstecken musste. Gegen die Ungarin Szofi Özbas gab es eine Niederlage.

In der Trostrunde schaffte Nora Bannenberg per Ippon (entscheidende Wertung) drei vorzeitige Siege - und spätestens nach eineinhalb Minuten waren die Kämpfe gelaufen. Den Schwung transportierte Bannenberg anschließend ins Duell mit Kim Altkorn (TSV München-Großhadern), sodass ihr erneut ein Ippon gelang. Dafür gab es wie 2015 die Bronzemedaille. Maßgeblich beteiligt am dritten Platz war neben der Athletin auch Trainer Jens Kaiser, der die weite Anreise auf sich genommen hatte - obwohl er nur eine Kämpferin betreuen musste.

Nora Bannenberg hat nun die mindestens nötigen Leistungen für die Europameisterschaften vom 1. bis 3. Juli in Finnland erbracht. Wer sicher dabei sein wird, steht jedoch erst nach dem Europa-Cup am 30. April und 1. Mai in Berlin fest. Zwei Konkurrentinnen der Langenfelderin sind ebenfalls noch im Rennen - und dürften versuchen, ihre letzte EM-Chance zu nutzen.

(joj)
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