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Lokalsport
Langenfelds Reserve kämpft sich zum Sieg

Langenfeld. Drei Wochen hatte die SG Langenfeld II (SGL) Zeit, um sich zu sammeln. Der Saisonstart des Handball-Verbandsligisten war insbesondere von Inkonstanz geprägt - zwei Siege und zwei Niederlagen spiegelten die grün-weiße Verfassung bestens wider. Am Wochenende hübschte René Hosans Team die eigene Ausbeute nun etwas auf: Gegen das Tabellenschlusslicht HSG Rade./Herbeck setzte sich die SGL 28:27 (14:14) durch.

Langenfelds Coach boten sich in der spielfreien Zeit nur wenige Möglichkeiten, um an der Form seines Teams zu feilen. Viele Spieler weilten im Urlaub oder waren anderweitig verhindert. Echtes Training war kaum möglich. "Das ist das Leid einer zweiten Mannschaft", meinte Hosan, der trotz dessen einen guten Auftritt seines Teams verfolgte.

Dieses sah sich einem in erster Linie motivierten Gegner ausgesetzt. Die Gäste, bisher ohne Punkt auf der Habenseite, hatten sich vorgenommen, nach der Spielpause vieles besser zu machen - und das merkten die Langenfelder. "Der Gegner hat kämpferisch alles gegeben", meinte Hosan. Seine Mannschaft hielt aber dagegen: "Wir haben uns insgesamt besser präsentiert als zuletzt", fand der Trainer.

Die SGL musste ohne Stammspieler Sven Kniesche auskommen, der in die parallel spielende erste Mannschaft beordert worden war. Dafür mischten nach überstandener Verletzung Steffen Hambrock aus der ersten sowie Keeper Patrick Motz aus der dritten Mannschaft mit. Sie erlebten eine emotionale und spannende Begegnung. Dass die SGL am Ende ein Tor mehr als ihr Gegner erzielte, hatte auch mit etwas Glück zu tun, meinte Hosan.

SG Langenfeld II: Müller, Motz - Schulz (4), Schweden, Schickhaus (5), Wiebenga (2), Schlossmacher (1), Hambrock (2), Schoesser, Klaudius, Raschke, Fischer (10/6), Ißling (4).

(mol-)
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