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Lokalsport
Langenfelds Zweite bleibt in der Handball-Verbandsliga

Langenfeld. Nach dem 31:22-Erfolg beim Tabellenletzten sind sechs Runden vor dem Saisonende alle Zweifel beseitigt. Von Moritz Löhr

Der insgesamt achte Saisonsieg brachte die Gewissheit, dass die SG Langenfeld II (SGL) auch in der kommenden Saison in der Handball-Verbandsliga spielen wird. Was ohnehin nie wirklich in Gefahr war, ist jetzt amtlich, denn durch den 31:22 (13:7) Erfolg beim Letzten Niederbergischer HC kann die SGL selbst bei der ungünstigsten möglichen Entwicklung nicht mehr in Gefahr geraten. Ein Grund: Es gibt diesmal nur einen Absteiger.

Einen Erfolg hatten alle erwartet - nicht etwa, weil Langenfeld in dieser Saison immer überzeugt hätte, sondern wegen der Lage der Gäste. Das Schlusslicht (4:36 Zähler) hat gerade mal zwei Siege auf dem Konto und ist seit einiger Zeit abgeschlagen. "Das ist dennoch ein schöner Nebeneffekt", sagte SGL-Trainer Frank Holzweißig, der diesmal eins der besseren Spiele seines Teams sah.

Die Gäste kontrollierten die Partie fast mühelos. Dabei machte unter anderem Philipp Ißling durch eine starke Leistung auf sich aufmerksam. "Aber auch gegen Tobias Kolletzko und Steffen Hambrock hat unser Gegner keine Mittel gefunden", meinte Holzweißig, der zudem für Torwart Jannik Müller viel Lob übrig hatte. Dem Keeper wollte der Trainer dann eigentlich eine Pause gönnen. Weil Müller aber so gut in Fahrt war, schlug Torwartkollege Luca Jahn vor, den Wechsel nicht durchzuführen. "Das war eine schöne Geste - und ein Zeichen, dass wir als Team Schritte nach vorne machen", fand Holzweißig.

Holzweißig hätte sich zwar aufgrund der zahlreich vorhandenen Möglichkeiten gerne mehr Tore gewünscht, doch richtig traurig dürfte am Ende niemand gewesen sein - zumal die SGL die verbleibenden sechs Partien mit einer gewissen Lockerheit angehen darf. Nach unten und nach oben wird sich für Langenfeld (16:24 Punkte) von Rang elf aus nicht mehr viel bewegen.

Das birgt vielleicht die Gefahr, abzuschalten. doch Holzweißig hat noch Pläne: "Ich möchte die Mannschaft bestmöglich auf die kommende Saison vorbereiten, indem wir als Kollektiv zusammenbleiben." Der Spaß stehe deshalb in naher Zukunft im Vordergrund. "Zum Spaß gehören aber Siege - und zu Siegen gehört eine Menge Arbeit", findet der SGL-Trainer.

SGL II: Müller - Ißling (6), Kolletzko (5), Guggenmos (2), Wiebenga (1), Schlossmacher (4), Klimke (1), Klaudius (2), Hambrock (6), König (2), Fischer (3).

Quelle: RP
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