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Longhorns erwarten einen heißen Kampf

Lokalsport: Longhorns erwarten einen heißen Kampf
Vollkontakt: Sören Hecker (rechts) und die Longhorns richten sich auf viel Widerstand ein. FOTO: Ralph Matzerath (ARCHIV)
Langenfeld. Der Football-Regionalligist trifft auf die Solingen Paladins. Im Kampf um die Meisterschaft muss definitiv ein Sieg her. Von Martin Römer

Einmal müssen die Langenfeld Longhorns noch ran, ehe sich die Football-Regionalliga in eine lange Sommerpause verabschiedet - nach deren Ende nur zwei weitere Spieltage folgen. Erst ab dem 27. August geht es dann mit den beiden letzten und entscheidenden Partien weiter, in denen sich die Langenfelder am liebsten irgendwie noch auf Platz eins der Tabelle hieven wollen. Um dafür zumindest die aktuelle Ausgangslage zu wahren, muss morgen (16 Uhr, Stadion Jahnstraße) im Heimspiel gegen die Solingen Paladins unbedingt ein Sieg her. "Ein Erfolg wäre schon sehr wichtig, um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen. Aber das wird nicht einfach, ich rechne vielmehr mit einem mächtigen Kampf", sagt Longhorns-Headcoach Michael Hap.

Gerade vor der Solinger Defensive, in der einige ehemalige Bundesligaspieler mitwirken, haben die Longhorns viel Respekt. Höchstwahrscheinlich werden sich die Paladins wieder auf das Laufspiel der Langenfelder konzentrieren und alles daransetzen, Raumgewinne der beiden Runningbacks Daniel Berg und René Weile zu verhindern. Das eröffnet den Hausherren auf der anderen Seite Möglichkeiten im Passspiel, die ihre Quarterbacks Ricardo Mazzarotto und Carsten Schumacher (beide wechseln sich weiterhin ab) nutzen wollen. "Es wird sehr wichtig sein, dass wir es in diesem Spiel schaffen, unser Passspiel zu etablieren", betont Berg.

Im Angriffsspiel verbreiteten die Solinger mit 126 Touchdown-Punkten bisher eher wenig Angst und nur die Offense des Letzten Aachen Vampires erzielte in sieben Spielen einen geringeren Ertrag (89) als die Paladins. Es könnte sogar sein, dass den Longhorns wie bereits in der Hinrunde relativ wenige Punkte zum Sieg reichen werden. Ende April feierten die Langenfelder beim 14:0 in Solingen nach zwei Auftaktniederlagen ihren ersten Saisonsieg.

Die Partie zwischen Langenfeld und Solingen hat ohnehin einen besonderen Charakter, weil es zwischen beiden Vereinen einige Verflechtungen gibt. So war der Paladins-Headcoach Tim Rüttgers früher unter Hap als Spieler in Langenfeld unterwegs und auf der anderen Seite spielte Longhorns-Quarterback Carsten Schumacher in der vergangenen Spielzeit noch für Solingen. "Langsam entwickelt sich da so etwas wie ein Derbycharakter", findet Hap.

Gleichzeitig dürfte sich der Langenfelder Blick auf die anderen Plätze richten. Dabei drücken die Longhorns am Sonntag definitiv dem Letzten aus Aachen die Daumen, der den Cologne Falcons Punkte abnehmen könnte. Den Kölnern fehlt momentan ihr eminent wichtiger Quarterback, was beim 6:28 gegen die Troisdorf Jets bereits gravierende Auswirkungen hatte. Andererseits müssen die Aachener aber ebenfalls auf ihren Spielmacher verzichten, sodass die Hoffnungen auf Schützenhilfe der Vampires doch eher bescheiden ausfallen.

Quelle: RP
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