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Lokalsport
Longhorns müssen gewinnen

Langenfeld. Der Football-Regionalligist steckt im Aufstiegs-Fernduell mit Essen, das den direkten Vergleich gewonnen hat. Morgen geht es zu den Troisdorf Jets.

Klar ist, dass sich die Langenfeld Longhorns im Kampf um den Aufstieg zur 2. Football-Bundesliga nicht mal den kleinsten Ausrutscher leisten können. Das Team um Headcoach Michael Hap gewann zwar zuletzt das Spitzenspiel bei den zuvor unbesiegten Essen Assindia Cardinals, doch der 14:10-Erfolg hatte noch einen Haken. Nach dem 19:24 aus der Hinrunde reichte dieses Resultat nicht, um im direkten Vergleich vorne zu liegen - der aber am Ende der Saison bei Punktgleichheit zweier Teams entscheidet. Derzeit liegt Langenfeld (10:2 Punkte) vor Essen (8:2), weil es bereits eine Partie mehr ausgetragen hat.

Aus der Partie am Sonntag (15 Uhr) bei den mit 6:4 Zählern auf Rang drei liegenden Troisdorf Jets zählt für die Longhorns nur ein weiterer Erfolg, weil sie sonst das Fernduell mit Essen verlieren werden. Der Gegner ist allerdings als Absteiger aus der 2. Bundesliga (German Football League 2) durchaus mit Vorsicht zu genießen. "Die Jets kennen den Gamespeed aus der GFL 2 und dort ist das Spiel einfach mal noch ein Stück schneller als in der Regionalliga", sagt Hap vor dem Treffen zweier Ex-Zweitligisten, "Troisdorf wird also sehr stark."

Zu stark für ihre Gegner war bisher die vor der Saison neu aufbaute zweite Mannschaft der Longhorns, die in der Landesliga nach vier Spielen noch ungeschlagen ist und vor den Bocholt Rheinos (beide 8:0 Zähler) an der Tabellenspitze steht. Beim 34:6 über die Neuss Frogs, die als erster Kontrahent gegen die Longhorns punkteten, tat sich Langenfeld am Anfang etwas schwer, behauptete sich aber insgesamt ungefährdet.

Marius Wittig, Stefan Rauscher, Florian Schultheiß, Onur Özer und Justin Wiedelbach steuerten fünf Touchdowns bei. Die übrigen Punkte resultierten aus zwei Zusatzversuchen von Wiedelbach und einer Two-Point-Conversion von Schultheiß. Morgen (15 Uhr) tritt Langenfeld beim Vierten Kleve Conquerors als Favorit an, weil die Gastgeber erst einen Sieg auf dem Konto haben (2:6 Punkte). In der Hinrunde gab es außerdem Mitte April bei der Premiere gerade gegen Kleve einen 86:0-Traumstart für die Longhorns.

(joj)
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