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Lokalsport
Monheim dreht ein 0:3 fast noch zum Sieg

Monheim. Landesliga-Aufsteiger 1. FC Monheim (FCM) absolvierte während der intensiven Vorbereitungsphase zwei Testspiele binnen vier Tagen bei hochsommerlichen Temperaturen. Zunächst behielt die Truppe von Coach Dennis Ruess gegen den Bezirksligisten SG Kaarst mit 3:0 (1:0) nach einem souveränen Auftritt die Oberhand. Gegen die defensiv eingestellten und gestaffelt agierenden Gäste waren die Monheimer Aktionen in Durchgang eins zeitweise zu durchschaubar, so dass es trotz der großen Überlegenheit nur beim einzigen Treffer durch Tenta Yamanaka blieb, der das Leder nach einer Standardsituation aus kurzer Distanz unter die Latte drosch (19.).

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeber ihre Schlagzahl und ihre Durchschlagskraft über die Außenbahnen trug Früchte, so dass weitere Treffer fielen. Dejan Lekic vollendete nach Vorarbeit von Leo Limani überlegt zum 2:0 (79.), bevor nach einer sehenswerten Kombination und einer präzisen Flanke von Lars Sczyrba der eifrige Leo Limani den Schlusspunkt zum 3:0 setzte (88.). Weitere hochkarätige Gelegenheiten besaß Lekic (8./25./85./88.), wobei entweder der Kaarster Keeper oder die Latte im Wege stand. "Die Jungs haben nach den harten Einheiten, den Widrigkeiten und dem geringen Wechselkontingent aufgrund der zehn Urlauber eine ordentliche Leistung abgeliefert", erklärte Ruess, der bislang ein positives Fazit zog.

Beim Mittelrheinligisten Hilal-Maroc Bergheim zeigten die Monheimer am gestrigen Nachmittag eine bravouröse Leistung und erreichten ein bemerkenswertes 4:4 (0:1)-Unentschieden. Die stark dezimierte Ruess-Truppe (Urlauber) geriet nach individuellen Fehlern mit 0:3 in Rückstand (10./46./48), ehe die Monheimer aufgrund einer Willensleistung den Spieß umdrehten und durch Treffer von Karim Afkir (52./Einzelaktion), Dejan Lekic (75./Elfer nach Foul an David Drossel), Afkir (83./Solo) und Matteo Agrusa (85./Zuspiel Afkir) auf 4:3 davonzogen. In der Schlussminute musste die auftrumpfende Mannschaft per Elfer das 4:4 hinnehmen. "In Anbetracht des kleinen Kaders und der aktuellen Gesamtumstände ist die großartige Moral der Truppe kaum mit Worten zu beschreiben", sagt Ruess, der in der jetzigen Woche fast wieder aus dem Vollen schöpfen kann.

(ts-)
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