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Lokalsport
Monheims Neuer: Patrick Becker will Verantwortung tragen

Monheim. Mit erst 25 Jahren hat der Defensivmann schon viel Erfahrung. Der Ex-Baumberger freut sich auf die Zeit beim Fußball-Bezirksligisten. Von Fabian Schmitt

Auf dem Papier musste Patrick Becker einen persönlichen Abstieg hinnehmen. Schließlich verließ der 25-jährige Mittelfeldmann den Fußball-Landesligisten SF Baumberg, um sich dem Bezirksligisten FC Monheim (FCM) anzuschließen. Dennoch ist der Wechsel vom einstigen Oberligisten ins Rheinstadion für Becker ein Schritt in die richtige Richtung: "Das Umfeld in Monheim hat den Ausschlag gegeben. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren gut und das Klima gefällt mir besser als in Baumberg."

Insgesamt blickt Becker mit Unbehagen an seine Baumberger Zeit zurück, die viele sportliche Tiefpunkte bereithielt: "Die letzten zwei Jahre waren in Baumberg nicht so erfolgreich. Ich hatte am Ende keine Lust mehr darauf, mehr negative als positive Ergebnisse einzufahren." Außerdem konzentriert sich der gelernte Versicherungskaufmann momentan vor allem auf seine berufliche Laufbahn. Hier steht er in seinem betriebswirtschaftlichen Studium vor der Abschlussarbeit.

Obwohl Becker erst kürzlich zum Kader der Monheimer stieß, hat er sich bereits gut eingelebt. Als einziger Neuer sitzt er im Mannschaftsrat, den Kapitän André Maczkowiak, Stellvertreter Bahadir Incilli, Philipp Hombach, Dejan Lekic und Alexander Karachristos komplettieren. "Becker gehört zum Kreis, weil er mit seinen 25 schon erfahren ist. Wir erwarten, dass er eine Rolle einnimmt, die seiner Erfahrung gerecht wird", sagt Dennis Ruess, der mit Manuel Windges das Trainer-Duo bildet.

Becker fühlt sich mit diesen Ansprüchen durchaus wohl. "In Kapellen und Baumberg war ich auch im Mannschaftsrat. Mit 25 Jahren habe ich schon viele Oberliga-Spiele gemacht", erklärt der Mittelfeldmann, "ich will hier eine Führungsrolle einnehmen und ein Vorbild für jüngere Spieler sein. Ich habe vor der Aufgabe keine Angst." Becker durchlief alle Jugendteams des SC Kapellen/Erft, bevor er bei den Senioren drei Jahre lang im Verbandsliga-Team mitmischte. Anschließend schloss er sich für zwei Jahre den Baumbergern an, mit denen er zunächst in der Oberliga den Klassenerhalt erreichte - ein Jahr später aber den Abstieg nicht verhindern konnte.

Der 1,83 Meter lange Defensivmann wurde in Baumberg vornehmlich in der Innenverteidigung eingesetzt, doch in Monheim wird er als zentraler Mittelfeldspieler gebraucht. Der Routinier soll dem Team auf seiner neuen Position Stabilität verleihen. "Insgesamt sehe ich mich auch auf der Sechs", betont Becker, der trotzdem auf allen Abwehr-Positionen spielen kann.

Die Monheimer Verantwortlichen sind sehr zufrieden - und verteilen erste Vorschusslorbeeren. "Patrick passt als Typ in unser Team", meint Ruess, "er bringt fußballerisch die nötige Qualität mit und ist bereits jetzt eine gestandene Persönlichkeit. Er bringt die nötige Ruhe mit." In der kommenden Saison will Becker seine ganze Qualität einsetzen, damit die Monheimer in der Bezirksliga eine gute Rolle spielen. Auch der Aufstieg darf es sein.

Quelle: RP
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