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Lokalsport
Motorsport: Jörg Bergmeister ist in Japan am Start

Langenfeld. Viel rumgekommen ist Jörg Bergmeister in seiner Karriere als Motorsportler sowieso schon. Aber gerade ist sein Aufgabenheft mal wieder derart gut gefüllt, dass kaum eine Lücke bleibt - und fast keine Zeit zum längeren Durchatmen. Nach dem Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring (Florida) und einem Test für die Serie Super GT in Japan stand die kürzezeste mögliche Dienstreise auf dem Programm. Bergmeister teilte sich auf dem Nürburgring zusammen mit dem Franzosen Frédéric Makowiecki die Arbeit am Steuer einen Porsche 911 GT 3 R des Teams Manthey Racing aus Meuspath (Eifel).

"Das Ergebnis war eher zu vernachlässigen", urteilte der Langenfelder. Beim Saisonstart in der VLN-Langstreckenmeisterschaft sprang am Ende nur der elfte Platz heraus - also nichts, womit der ehrgeizige Motorsportler normalerweise besonders zufrieden wäre. Bergmeister/Makowiecki hätten mit dem Porsche 911 GT 3 wohl einen Platz auf dem Podium erreichen können, doch ein Reifenschaden machte alle Hoffnungen zunichte. Der positive Aspekt: "Wir haben viel gelernt." Für die beiden Porsche-Werksfahrer diente der VLN-Einsatz über vier Stunden in erster Linie der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen am 29./30. Mai.

Bereits gestern begann mit einem langen Flug die nächste Herausforderung, denn am Wochenende beginnt die japanische Super-GT-Meisterschaft. Bergmeisters Fahrerkollege im "Excellence Team Porsche KTR" ist der 38 Jahre alte Japaner Naoya Yamano - und beide haben nicht vor, im Laufe der acht Rennen nur Mitläufer zu sein. Morgen folgt auf dem Okoyama International Circuit neben dem freien Training auch das für die Startaufstellung wichtige Zeittraining, ehe am Sonntag das erste Rennen der Saison 2016 ansteht. Ob es für eine Top-Platzierung reicht, wird sich erst an Ort und Stelle zeigen. Viel rum kommt Jörg Bergmeister im Moment aber auf jeden Fall.

(mid)
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