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Lokalsport
Nullnummer: Monheim findet wenig Lücken

Monheim. Der Fußball-Landesligist kam im ersten Qualifikations-Hinspiel um den Aufstieg zur Oberliga zu einem 0:0 gegen den VfL Rhede. Von Martin Römer

Der Fußball-Landesligist FC Monheim (FCM) erreichte gestern Abend im Qualifikations-Hinspiel um den Aufstieg in die Oberliga ein 0:0 gegen den Rhede und hat damit weiterhin eine durchaus brauchbare Chance, den Sprung in die fünfthöchste Spielklasse zu schaffen. "Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir waren gut mit dem Ball und gut gegen den Ball. Wir haben hinten nichts zugelassen und waren die Mannschaft, die in den gefährlichen Bereichen unterwegs war", urteilte FCM-Coach Dennis Ruess.

Im Rheinstadion begannen die Monheimer sehr kontrolliert - und sie hatten im ersten Durchgang viel mehr Ballbesitz. Das lag vor allen Dingen daran, dass der FCM im Aufbau deutlich reifer wirkte und die Partie immer wieder über Patrick Becker anschob. Der mit viel Übersicht ausgestattete Kapitän ließ sich bei eigenem Ballbesitz gerne auf die Außenposition fallen. Im letzten Drittel fehlte den Hausherren allerdings die Durchschlagskraft, sodass Torchancen rar waren. Die erste gute Gelegenheit bot sich Dejan Lekic, der nach einem sehenswerten Doppelpass mit Philipp Hombach aus zwölf Metern Distanz zum Abschluss kam und den Ball über das Tor setzte (6.).

Etwas später landete Hombach in seinem Privatduell mit dem Rechtsverteidiger der Gäste einen Punktgewinn und setzte sich auf der linken Seite durch. Nach seiner Ablage in den Rückraum stand der Monheimer Top-Torjäger Karim Afkir fast frei, scheiterte jedoch am VfL-Schlussmann (21.). Auf der anderen Seite wurde Rhede im Strafraum der Hausherren vor der Pause überhaupt nicht vorstellig. Die Gäste gaben die Bälle viel zu schnell wieder her und brachten die FCM-Defensive gar nicht in Bedrängnis.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel nur bedingt. Rhede schaffte es nun immerhin, das Geschehen etwas offener zu gestalten und die langen Monheimer Ballbesitz-Passagen zu verringern. Den ersten Schreckmoment in der zweiten Hälfte stellte allerdings die Verletzung von Miles Adeoye dar, der unglücklich im Kunstrasen hängenblieb und mit Verdacht auf Achillessehnenriss vom Platz musste (49.). Der Rechtsverteidiger war bis dahin ein Aktivposten bei den Gastgebern.

Nach einer guten Stunde bot sich den Monheimern die beste Chance des gesamten Abends. Nach dem guten Zusammenspiel mit Hombach steckte Lekic den Ball für Ayhan Atar durch, der aus elf Metern Entfernung am VfL-Keeper scheiterte. Den folgenden Nachschuss setzte Afkir zu hoch an (65.).

Diese Doppelchance war der Auftakt für eine kurze Monheimer Drangphase, in der immer wieder Flanken in den VfL-Strafraum segelten - ohne die ganz große Gefahr heraufzubeschwören. Nach 72 Minuten gab Rhede seinen ersten Schuss ab, der aus 25 Metern deutlich neben den Kasten ging.

Monheim hatte besonders die Standard-Situationen als eine Stärke der Rheder ausgemacht - und schaffte es über die gesamten 90 Minuten hervorragend, Freistöße und Ecken des VfL zu verhindern. Den ersten Eckstoß für Rhede gab es erst in der 85. Minute. In der Schlussphase fehlte beiden Mannschaften die klare Linie im Offensivspiel, sodass es trotz einiger Hektik keine besonderen Gelegenheiten mehr gab. Am nächsten Sonntag um 15 Uhr wird nun im Rückspiel in Rhede die Entscheidung darüber fallen, wer in die Oberliga aufsteigt.

FC Monheim: Zeler, Adeoye (51. Zerwas), Intven, Karachristos, Lange, Becker, Funke, Afkir, Lekic, Hombach (88. Sczyrba), Atar (68. Bastas).

Quelle: RP
 
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