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Einwurf
Pappenheimer und Reaktionen

Einwurf: Pappenheimer und Reaktionen
Eindruck täuscht: Gordon Weniger (links) und die Monheimer gewannen durchaus viele Zweikämpfe. FOTO: Ralph Matzerath
Langenfeld. Eins kristallisiert sich immer klarer heraus: Salah El Halimi, der Trainer des Fußball-Oberligisten SF Baumberg (SFB) kennt seine Pappenheimer. Die im Allgemeinen und die im Besonderen. "Die Liga ist unheimlich ausgeglichen", hatte der SFB-Coach schon vor dem ersten Spieltag festgestellt, "jeder kann jeden schlagen." Das war der allgemeine Teil, den die Ergebnisse beinahe Woche für Woche untermauern. Ein weiterer Punkt aus El Halimis Prognosen: "Wir werden noch Rückschläge erleiden." Das war der besondere Teil und er war diesmal für die Baumberger auch ganz besonders schmerzhaft. Kürzlich noch hatten die Sportfreunde gegen die SSVg. Velbert mit 0:4 verloren, weil der Gegner an diesem Tag einfach besser war. Das galt natürlich auch gestern rund um die 4:5-Pleite beim ETB SW Essen, doch der Schmerz darüber saß nachher deutlich tiefer. Baumberg machte zunächst überhaupt nicht richtig mit und nahm sich auf diese Art und Weise grundsätzlich selbst aus dem Spiel - bevor es richtig begonnen hatte. Das sollte keiner Mannschaft passieren, die in der Oberliga unterwegs ist. Am kommenden Sonntag (15 Uhr) kann Baumberg aber im Heimspiel gegen Ratingen 04/19 die passende Reaktion zeigen.

Wie das geht, demonstrierte gestern der FC Monheim (FCM). Ausgerechnet der FC Monheim, werden jetzt manche Baumberger sagen. Die Antwort auf die herbe 0:6-Pleite aus der Woche zuvor beim SV Straelen fiel jedenfalls mit dem 4:0 gegen den VfB Speldorf sehr überzeugend aus, zumal es sich bei den Monheimern ja keineswegs um einen etablierten Oberligisten handelt - sondern um einen echten Klassen-Neuling. Der liegt allerdings mit seinen 16 Punkten im Kampf um den Klassenerhalt voll im Soll. Im Rheinstadion werden sie aber eines genau wissen: Für die Aufgabe am nächsten Sonntag (15 Uhr) bei der hohen Zielen gestarteten SpVg. Schonnebeck lässt sich daraus weniger als nichts ableiten.

Michael Deutzmann

Quelle: RP
 
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