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Lokalsport
Reusrath ist der Favorit im Bezirksliga-Derby

Langenfeld/Monheim. Die Gastgeber holten zuletzt wertvolle Punkte, während Berghausen vier Mal hintereinander verlor. Von Martin Römer

Es steht einiges auf dem Spiel. Im Derby der Fußball-Bezirksliga zwischen dem SC Reusrath (SCR) und dem SSV Berghausen spricht am Sonntag um 14.30 Uhr im Sportpark trotzdem einiges für die Gastgeber - nicht nur der Heimvorteil. Der SSV verlor zuletzt vier Mal in Folge und am vergangenen Wochenende sogar mit 1:2 gegen den Vorletzten BV Burscheid. Reusrath wirkte dagegen konstant, den nach dem 2:1 über den ebenfalls gefährdeten BSC Union Solingen nahm der SCR beim Dritten VfB Hilden II ein 0:0 mit.

Dadurch kletterte die Mannschaft von Trainer Ralf Dietrich auf Rang zehn und sie hat dort mit 20 Zählern einen Vorsprung von sieben Punkten auf den ersten Abstiegsplatz. "Wir sind stabiler geworden", findet der SCR-Trainer, der besonders im Defensivbereich eine deutliche Steigerung festgestellt hat. Das Innenverteidigerduo Yannik Glass/Timm Marx scheint sich gefunden zu haben und insgesamt gelang es den Reusrathern, die zahlreichen individuellen Fehler abzustellen.

Der SCR tritt daher mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in Berghausen an - und natürlich wollen die Reusrather am liebsten gewinnen. "Ein Sieg würde uns nicht nur Luft nach unten verschaffen. Wir würden damit auch Anschluss nach oben bekommen. Das würde uns sehr guttun", erklärt Dietrich.

Vom Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle kann der SSV momentan nur träumen. Die Mannschaft von Trainer Siegfried Lehnert steht auf Platz 13 nur einen Punkt über dem Strich und steckt mitten im Abstiegskampf. Eine richtige Erklärung dafür, dass sich der SSV erneut Sorgen um den Klassenerhalt machen muss, haben sie an der Baumberger Straße bislang nicht. "Von der Einstellung und von der spielerischen Leistung her stimmte es in den letzten Spielen eigentlich. Wir haben ordentlich gespielt. Leider stimmten die Ergebnisse nicht", sagt Coach Siegfried Lehnert.

Das junge Berghausener Team ist fast traditionell spielerisch hoch veranlagt, ließ in der aktuellen Serie aber in einigen Situationen die nötige Reife vermissen. Wirklich konkrete Maßnahmen kann Lehnert daher nicht ergreifen. Der SSV hält sich an der Hoffnung fest, dass der Knoten irgendwann platzt. "Wenn wir mit derselben Einstellung und Leidenschaft wie zuletzt in die nächsten Spiele gehen, dann werden zwangsläufig die Ergebnisse folgen", glaubt der SSV-Coach.

Quelle: RP
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