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Lokalsport
Richraths Fußball-Jugend hat Zuwachs nach Streit beim HSV

Langenfeld. Am Schlangenberg entsteht eine Mädchen-Abteilung mit drei Teams. TuSpo sieht darin eine Bereicherung.

Die Fußball-Jugend des HSV Langenfeld muss im Nachgang zur Trennung von Trainer Uwe Tuchenhagen (wir berichteten) tatsächlich einen herben Rückschlag verkraften - denn drei komplette Mannschaften sind nicht mehr im Spielbetrieb für den Verein. Juniorinnen aus den drei Altersklassen U 13, U 15 und U 19 wollen zu TuSpo Richrath und dort eine eigene Mädchenabteilung gründen. "Drei Mannschaften möchten zu uns, die sich schon beim HSV abgemeldet haben", bestätigt der TuSpo-Vorsitzende Rainer Broichgans, "wir können sie trainingsmäßig unterbringen. Sie sind eine Bereicherung für unseren Verein und die Anmeldungen kommen in den nächsten Tagen zusammen an."

Bisher spielten in der Richrather Nachwuchs-Abteilung nur Jungen. TuSpo kooperierte bei den Juniorinnen mit Bayer 04 Leverkusen, dessen Teams U 13, U 15 und U 17 am Schlangenberg trainierten. Jetzt entsteht ein separater Bereich für die Juniorinnen. "Ich hoffe, dass die Mädchenabteilung gut für den Verein ist", sagt Broichgans.

Weil der Wechsel in der laufenden Meisterschafts-Saison erfolgt, können die betreffenden Spielerinnen erst wieder ab der kommenden Serie aktiv um Punkte spielen. Unter dem Strich bleibt zurzeit trotzdem festzuhalten, dass die Richrather ihre Jugendabteilung vergrößern können - während der HSV in diesem Bereich einen herben Rückschlag verkraften muss.

(fas)
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