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Handball
SG Langenfeld im Viertelfinale des Deutschen Amateurpokals

Handball: SG Langenfeld im Viertelfinale des Deutschen Amateurpokals
Die Handballer der SG Langenfeld bejubeln ihren Erfolg. FOTO: Eva-Lotte Heine
Langenfeld. Der Handball-Oberligist SG Langenfeld (SGL) segelt weiter auf einer Welle des Erfolgs. Das Team von Trainer Dennis Werkmeister, das in der Meisterschaft erst kürzlich die Tabellenführung übernommen hatte, erreichte durch den 33:30 (19:12)-Erfolg beim Westfalen-Oberligisten TuS Spenge das Viertelfinale des Deutschen Amateurpokals, dessen Finale am 1. Mai in Hamburg ausgetragen wird – als Teil des Final-Four-Turniers der Bundesliga-Profis. Von Michael Deutzmann

Auf dem Weg dorthin müsste Langenfeld noch zwei weitere Aufgaben lösen. Sicher ist, dass die SGL nun am 12. März um 17.30 Uhr in der Runde der letzten acht beim Mittelrhein-Oberligisten HSG Siebengebirge/Thomasberg antritt. Im Halbfinale hätte Langenfeld dann Heimrecht entweder gegen den TSV Unterhaching (Bayerrn), den HSV Apolda (Thüringen) oder die SG Leonberg/Eltingen (Württemberg).

Den Sieg in Spenge verdiente sich Langenfeld durch eine starke Mannschaftsleistung. In einer ausgeglichenen Anfangsphase machten die Gäste aus dem 5:7 (11.) zuerst eine 8:7-Führung (14.), ehe sie nach dem 10:9 (17.) durch sieben Treffer hintereinander auf 17:9 (25.) davonzogen und hier die Basis zum Sieg legten. In der zweiten Hälfte hatte die SGL bis zum 30:22 (54.) alles klar im Griff, ehe sie es noch einmal unnötig spannend machte und Spenge herankommen ließ – 30:27 (57.), 32:20 (60.). Der in Abwehr und Angriff herausragende Kreisläufer Dustin Thöne beseitigte dann mit seinem 33:30 genau 25 Sekunden vor dem Ende alle Zweifel.

Wenig später gab es nur noch Jubel beim Team und seinen knapp 100 Fans, die die fast 200 Kilometer lange Fahrt nach Westfalen mitgemacht hatten. "Es ist unglaublich, was die Mannschaft heute geleistet hat. Jeder hat für jeden gekämpft und jeder hat jedem geholfen", fand der glänzende Torhüter Tobias Geske. Die Rückreise im Bus verlief wenig später feucht-fröhlich – nicht nur wegen des strömenden Regens draußen. Weil jemand vorsichtshalber ausreichend gekühlte Getränke besorgt hatte, ließ es sich drinnen noch besser auf der Welle des Erfolgs segeln.

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