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Lokalsport
SGL mit neuem Selbstvertrauen

Langenfeld. Der Volleyball-Drittligist fährt mit dem ersten Punkt im Gepäck nach Bremen.

Zuletzt konnten die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) ihren ersten Punkt im sechsten Saisonspiel ergattern. Sie zogen gegen den Aufsteiger SV Blau-Weiß Aasee nur knapp mit 2:3 den Kürzeren. Dabei brachte die Mannschaft von Trainer Michael Wernitz eine starke kämpferische Leistung - und im Gegensatz zu den vorherigen Partien stimmte bei ihr die Körpersprache. Außerdem zeigten die Langenfelderinnen Moral, als sie im dritten Satz durch gefährliche Aufschläge einen 11:20-Rückstand aufholten und am Ende mit 27:25 gewannen. Dass die SGL aber erneut zu viele Eigenfehler produzierte, wussten die Gäste geschickt auszunutzen und sie ergatterten letztlich zwei wichtige Zähler.

Am Sonntag (16 Uhr) wartet auf die SGL die sehr schwierige Aufgabe beim Zweitliga-Absteiger TV Eiche Horn Bremen. Zuletzt erzielten die Gastgeberinnen eine ausgeglichene Bilanz, sie gewannen drei der ersten sechs Spiele und belegen mit sieben Punkten den achten Rang. "Bremen ist natürlich ein unangenehmer Gegner, aber zuletzt konnten wir mit ihnen immer mithalten", betonte der SGL-Coach. "Ich kann jetzt aber ohnehin noch nicht genau sagen, was uns in Bremen erwarten wird."

Trotz der hohen Hürde wollen die Langenfelderinnen nicht in Ehrfurcht verfallen. Wernitz: "Es ist völlig egal, wer der Gegner ist. Wir müssen einfach immer unser Ding runterspielen. Am Ende können wir dann noch schauen, was dabei herauskommt." Durch ihre Umstellung in der Feldaufstellung konnte die SGL zuletzt in der Verteidigung mehr Stabilität ausstrahlen - und sie will jetzt weiter im Training an ihrem Spiel feilen. Zusätzlich soll sowohl der Aufschlag als auch die Annahme verbessert werden. Dass die verhinderten Felicitas Christ, Vanessa Aurbach und Carina Zandt nicht die Reise nach Bremen antreten werden, konnte in der Trainingswoche bereits berücksichtigt werden.

Die Langenfelderinnen belegen derzeit in der Tabelle mit nur einem Punkt den letzten Rang. Gleichzeitig stehen der Zehnte SC Spelle-Venhaus (drei Zähler) und der Elfte SC Langenhagen (zwei) auf den anderen beiden direkten Abstiegsplätzen. "Durch unsere knappe Niederlage gegen Aasee haben wir aber viel Zuversicht und Selbstvertrauen für das nächste Spiel gewonnen", sagte Wernitz.

(fas)
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