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Lokalsport
Skaterhockey: Devils-Damen sind zufrieden

Langenfeld. Das Team verpasste die Play-Off-Runde in der 1. Liga, weil es zum Abschluss einen Sieg und auch eine Niederlage gab. Höhepunkte waren Platz vier beim Europapokal und der Erfolg im nationalen Pokal.

Die Skaterhockey-Damen der SG Langenfeld Devils verabschiedeten sich mit einem Sieg und einer Niederlage aus der Saison 2016 in der 1. Damenliga. Zuerst gab es einen 6:1 (2:0, 3:1, 1:0)-Erfolg über die Mendener Mambas und am letzten Spieltag eine 2:5 (1:0, 1:3, 0:2)-Niederlage bei den IVA Rhein-Main Patriots. In der Abschluss-Tabelle landete Langenfeld mit 15 Zählern auf dem fünften Rang - und verpasste so die Teilnahme an der Play-Off-Runde um die Deutsche Meisterschaft.

Die für einen Platz unter den besten vier Teams fehlenden Punkte gaben die Devils-Damen allerdings nicht auf der Zielgeraden ab, sondern schon am Anfang der Saison. Deshalb hielt sich die Enttäuschung letztlich in Grenzen, zumal der Klassenerhalt nie in Gefahr war. "Das gute Abschneiden im Europapokal und der Gewinn des Pokalsieger-Titels ist mehr als ein Trostpflaster", sagte die Langenfelder Teamsprecherin Pina Kehren. Vor drei Monaten hatten sich die Devils-Damen in Dänemark beim Europapokal-Turnier den vierten Platz gesichert und Ende September im Finale des deutschen Pokals knapp mit 5:3 gegen die Spreewölfe Berlin gewonnen.

Gegen Menden sorgte Nele Herweg in der fünften Minute fürs 1:0, doch die Mambas kamen ebenfalls oft und gefährlich vors Tor der Gastgeberinnen - was Trainer Sebastian Raufuß später in der Pause deutlich ansprach. Nach dem 2:0 durch Stefanie May im ersten Drittel trafen die Langenfelderinnen im zweiten Abschnitt ebenfalls - aber beim 2:1 zunächst ins eigene Tor. Anschließend überstand die Mannschaft eine Fünf-Minuten-Strafe ohne Gegentreffer, ehe Anna Goldschmidt, Pina Kehren und erneut Goldschmidt auf 5:1 erhöhten. Im letzten Drittel ging der Plan auf, die Partie sicher über die Bühne zu bringen. Stefanie May erhöhte kurz vor Schluss sogar zum 6:1-Endstand.

Dass die Devils die Assenheimer Halle bei den Rhein Main Patriots nicht besonders mögen, war von Beginn an klar erkennbar. Trotzdem legte Langenfeld durch den Treffer von Anna Goldschmidt das 1:0 vor - dem die Gastgeberinnen jedoch im zweiten Drittel drei Tore entgegensetzten, während für die Gäste nur noch Stefanie May erfolgreich war. Das 4:2 für die Patriots eröffnete den dritten Abschnitt, ehe Langenfeld in den letzten 15 Minuten noch einmal alle Reserven mobilisierte. Das Manko: Der Ball knallte zu oft an die Latte oder an den Pfosten - oder er traf genau die gegnerische Torhüterin. Als Keeperin Eva Schmachtenberg ihren Platz zugunsten einer fünften Feldspielerin geräumt hatte, konnten die Devils-Damen den Druck mit dem größten möglichen Risiko sogar noch einmal erhöhen. Daraus ergab sich allerdings auch die Chance, die Assenheim zum entscheidenden 5:2 nutzte.

(joj)
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