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Lokalsport
Spitzenreiter steht schon halb in der Landesliga - mindestens

Monheim/Langenfeld. Holt der Fußball-Bezirksligist FC Monheim gegen Solingen einen Punkt, ist der Aufstieg vorzeitig klar. Von Martin Römer

Was sich längst angedeutet hatte, könnte am Sonntag amtlich werden. Alles spricht dafür, dass der Fußball-Bezirksligist FC Monheim (FCM) den Aufstieg in die Landesliga vorzeitig schafft. Einzige Voraussetzung: Der Spitzenreiter, der in dieser Saison noch keine Niederlage hinnehmen musste, darf gegen den Drittletzten BSC Union Solingen nicht verlieren (15 Uhr, Rheinstadion). Gelingt das, steht Monheim um kurz vor 17 Uhr als Meister fest.

Einen für Monheim wertvollen Beitrag leistete am Mittwochabend der SC Reusrath, der beim Dabringhauser TV mit 2:1 gewann - eine Vorlage. Der FCM (68 Zähler) steht nun bei sechs ausstehenden Partien 18 Punkte vor dem VfB Solingen (noch fünf Spiele), Dabringhausen (sechs) und dem TSV Eller 04 (fünf), die alle 50 Punkte haben. Holt der Tabellenführer nur noch einen einzigen Zähler, ist er auch von Dabringhausen nicht mehr einzuholen.

"Nachdem wir zuletzt nicht das abgerufen haben, was wir eigentlich draufhaben, bin ich überzeugt davon, dass die Jungs das Ding endgültig eintüten wollen", sagt FCM-Coach Dennis Ruess, "und dann wird mit Sicherheit einiges los sein. Aber bevor du feiern kannst, musst du noch mal 90 Minuten ackern." Der BSC Union Solingen dürfte jedoch alles probieren, um eine vorzeitige Monheimer Aufstiegsfeier zu verhindern. Die Gäste brauchen schließlich bei vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer jeden Zähler. "Die werden hier nicht Spalier stehen und gratulieren", glaubt Ruess. Trotzdem zweifelt in Monheim wohl niemand mehr daran, dass es am Sonntag mit der Rückkehr in die Landesliga klappt.

Beim Zwölften SSV Berghausen ist die Stimmung ebenfalls gut. Durch drei Siege in Folge konnte sich das Team von Trainer Siegfried Lehnert aus dem Tabellenkeller herauskämpfen und steht nun bei zehn Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze kurz vor dem Klassenerhalt. "Die Mannschaft hat erkannt, was man investieren muss. Wir haben jetzt Selbstvertrauen getankt und im Training wie im Spiel spürt man diese gewisse Lockerheit, mit der sich viel leichter Fußball spielen lässt", erklärt Lehnert.

Der SSV rechnet sich jetzt gegen den Fünften VfB Hilden II ebenfalls etwas aus (Sonntag, 15.30 Uhr, Baumberger Straße. "Noch ein, zwei Siege, dann sind wir auch rechnerisch durch. Deshalb wollen wir die Punkte natürlich behalten", betont Berghausens Trainer.

Quelle: RP
 
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