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Lokalsport
Sportkeglerinnen hoffen weiter

Langenfeld. Der Abstiegskampf in der Bundesliga geht langsam in die entscheidende Phase. Von Dorian Audersch

Seit vielen Jahren sind die Sportkeglerinnen des SKC Langenfeld/Paffrath ein Teil der Bundesliga und im Laufe der Zeit haben sie sich den Nimbus der "Unabsteigbaren" erspielt. Immer wieder gelang es der Mannschaft, dem Abstieg zu entgehen. In der vergangenen Saison nahm der SKC sogar erstmals an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft Teil. Es war der größte Erfolg der Vereinsgeschichte - auch ohne Titel.

Diesmal sieht es dagegen wieder finster aus für Langenfeld, denn zwei Spieltage vor dem Saisonende belegt der SKC den letzten Tabellenplatz (elf Punkte) hinter dem KC 87 Wieseck, dem ESV Siegen und der SG 63 Aachen-Knickertsberg (je 14). Diese vier Vereine werden wohl in einigen Wochen auch die Abstiegsrunde bestreiten, in die jeder Teilnehmer Punkte entsprechend seiner Tabellenplatzierung mitnimmt.

Nach dem derzeitigen Stand wäre das ein Zähler für Langenfeld - also eine denkbar ungünstige Ausgangslage für die entscheidenden Wochen. "Wir denken trotzdem positiv", betont Teamsprecherin Manuela ter Haar. Die Stimmung im Team sei optimistisch: "Wir wissen, was wir können, und haben Erfahrung mit schwierigen Situationen."

Trotzdem wiegen die Abgänge von Sandra Gsodam, Heike Martini und Bettina Woltersdorf vor der Saison schwer. Die Serie verlief deshalb deutlich holpriger als in den Vorjahren. Heute um 15 Uhr kommt der Dritte Preußen Lünen in die Manni-Jung-Sportkegelhalle (Zum Stadion 91), ehe am 30. Januar die Aufgabe in Wieseck folgt. Ab Mitte Februar beginnt die Abstiegsrunde.

Quelle: RP
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