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Lokalsport
SSV Berghausen steht weiter unter Druck, Reusrath ist gelassener

Langenfeld. Die Fußball-Bezirksligisten, die durch elf Punkte voneinander getrennt sind, gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen ins letzte Drittel der Saison.

Die Ostertage hielten für den abstiegsgefährdeten Fußball-Bezirksligisten SSV Berghausen eine Berg- und Talfahrt parat. Am Gründonnerstag gelang durch das 4:0 gegen den SV DITIB Solingen ein kleiner Befreiungsschlag, doch nur vier Tage später war die gute Laune in Berghausen schon wieder verflogen - weil es gegen Vatanspor Solingen eine 1:3-Niederlage gab. Folge: Berghausen kann sich weiter nicht entscheidend von den Abstiegsplätzen absetzen.

Auf Platz 13 hat der SSV (21 Punkte) aktuell fünf Zähler Vorsprung auf den BSC Union Solingen und den BV Burscheid (jeweils 16). Beim Tabellenletzten SV Hösel steht also für die Mannschaft von Trainer Siegfried Lehnert am Sonntag (15 Uhr) einiges auf dem Spiel. "Natürlich wollen wir drei Punkte. Aber man darf nicht immer einfach nach der Tabelle gehen. Wir fahren nicht als Favorit nach Hösel", meint der SSV-Trainer. Er denkt hier vor allem an die ansprechenden Rückrunden-Auftritte des Schlusslichtes, dass nun nach einer desaströsen Hinrunde mit nur sieben Punkten nach der Winterpause aus den ersten fünf Partien ebenfalls sieben Zähler sammelte. Lehnert kann immerhin personell aus dem Vollen schöpfen.

Der SC Reusrath (SCR) musste am Ostermontag mit dem 1:3 gegen den Tabellenzweiten Eller 04 ebenfalls eine Niederlage hinnehmen - die sich das Team um Trainer Ralf Dietrich allerdings erlauben konnte. Reusrath ist schließlich Zehnter (32) und hat 16 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Dietrich war trotzdem nicht einverstanden mit dem Auftritt seines Teams, von dem er am Sonntag (15 Uhr) beim SC SW Düsseldorf 06 eine Steigerung erwartet. Reusrath soll wieder das Gesicht zeigen, das ihm zuvor vier Siege in Serie beschert hatte.

"Wir wissen, wie schwierig das wird. Und wir können nur etwas mitnehmen, wenn wir 90 Minuten konzentriert sind", betont der SCR-Trainer. Personell wäre zum ersten Mal in dieser Spielzeit alles in Ordnung - wäre da nicht die Verletzung von Dustin Hellekes. Der Offensivmann, der sich nach überstandener Kreuzbandverletzung gerade zurückgekämpft hatte, erlitt erneut eine Knieverletzung. Die abschließende Diagnose steht bisher aus, allerdings befürchtet der SCR das Schlimmste. "Wenn das Kreuzband wieder gerissen sein sollte, wäre das eine Katastrophe", sagt Dietrich.

(mroe)
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