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Lokalsport
SSV wundert sich über viele Pfiffe des Unparteiischen

Langenfeld. Der Fußball-Bezirksligist SSV Berghausen kam im Spiel beim Schlusslicht SC Kapellen/Erft II nicht über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden hinaus und die Mannschaft von Trainer Siegfried Lehnert rutschte deshalb in der Tabelle auf den vierten Platz ab (26 Punkte). "Der Schiedsrichter hat heute viele merkwürdige Entscheidungen getroffen, aber wir wollen ihn nicht kritisieren. Wir sind natürlich nicht zufrieden, weil wir aufgrund der Tabellensituation der Favorit waren und das Spiel gewinnen wollten. Ich kann meiner Mannschaft nicht den Willen absprechen, aber sie konnte sich gegen den gut stehenden Gegner keine klaren Möglichkeiten herausspielen", fand Lehnert.

In der ersten Halbzeit beherrschte der SSV das Spielgeschehen, verpasste jedoch die Führung. Dabei war er zumindest dreimal überhaupt nicht mit dem Unparteiischen einverstanden. "Nach Fouls an Eric Stephan und Christian Lehnert haben wir zwei glasklare Elfmeter verweigert bekommen. Dass das Tor von Timo Kruse wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung auch nicht anerkannt wurde, war ebenfalls grenzwertig", meinte der SSV-Coach.

Nach der Pause gab es weiterhin nur wenige Chancen - dafür aber genug Diskussionsstoff. So erzielten die Gastgeber durch einen Foul-Elfmeter die 1:0-Führung (70.), die der SSV ebenfalls nicht nachvollziehen konnte. Lehnert: "Das war sicher kein Elfer." Später wurde Yannik Franken gefoult - und Malik Demba glich mit seinem Strafstoß zum 1:1 aus (75.). "Auch diesmal war es kein Elfer", fand Lehnert. Anschließend versuchten die Berghausener, durch einen energischen Schluss-Spurt vielleicht doch noch alle drei Zähler zu ergattern. Weil Angreifer Marius Lindemann allerdings eine vielversprechende Möglichkeit vergab, musste sich der SSV letztlich mit dem einen Zähler begnügen.

(fas)
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